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Festspiele mit frischem Konzept

Festspiele mit frischem Konzept

Mit einem frischen Konzept sowie einem bunten Mix beliebter Künstler und Stile startet am Freitag, 29. Juli 2011, mit der "Nacht der Liedermacher" die Monschau Klassik 2011. Erstmals in ihrer Geschichte werden die Monschauer Festspiele bis Sonntag, 14. August 2011, stattfinden.

Monschau. Friedhelm Kamps, Geschäftsführer des Deutschen Jugendherbergswerkes Rheinland, ist der neue Schirmherr der Monschau Klassik 2011. Er bekannte, ein ausgewiesener Liebhaber der Monschau Klassik zu sein: "Ich habe alle Festspiele erleben dürfen und freue mich ganz besonders, in diesem Jahr deren Schirmherr zu sein."
"Ich bin über die Auswahl der Veranstaltungen sehr erfreut und finde, wir haben eine sehr gute Kombination gefunden." Mit diesen Worten kommentierte Dorit Schlieper, Vorsitzende des Förderkreises der Monschau Klassik, das Programm der Festspiele 2011, das in der Jugendherberge der Burg Monschau offiziell vorgestellt wurde. Man habe sich darum bemüht, in diesem Jahr etwas jünger zu werden. "Wir haben unsere traditionelle Linie nicht verlassen, sondern sie etwas aufgefrischt", so Helmut Lanio vom Organisationsteam der Monschau Klassik.
Zu Beginn der Festspiele gibt es am Freitag, 29. Juli, um 20 Uhr bei der “Nacht der Liedermacher„ ein Wiedersehen mit den bekannten Liedermachern Konstantin Wecker und Hannes Wader. Nach ihrem unvergessenen Auftritt im Jahre 2001 präsentieren die beiden Liedermacher ihr aktuelles Programm "Kein Ende in Sicht".
Ein guter alter Bekannter in Monschau ist der Meisterdirigent Juri Gilbo, der mit seinem großen Orchester der "Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg" zwei besondere Glanzpunkte setzen wird. "Es ist für uns eine Ehre", so Gilbo, "bei der Monschau Klassik 2011 mit einem der größten Musiker unserer Zeit musizieren zu dürfen". Giora Feidmann, Echo Klassik-Preisträger in der Kategorie "Klassik ohne Grenzen", wird am Samstag, 30. Juli, um 20.30 Uhr mit dem Programm "Von Klassik bis Klezmer" im Rahmen der Jubiläumstour zu seinem 75. Geburtstag in Monschau zu Gast sein.
Für die Gala "St. Petersburger Weiße Nächte", die am Sonntag, 31. Juli 2011, um 16 Uhr stattfindet, verspricht der Meisterdirigent Juri Gilbo "die schönsten Melodien, die von russischen Komponisten geschrieben worden sind." Gespielt werden die schönsten Werke St. Petersburger Komponisten.
Ein Wiedersehen gibt es auch mit den Kölner Symphonikern und Solisten der Kammeroper Köln, die bei vier Aufführungen musikalischer Partner der Monschauer Festspiele sein werden. Mit "La Traviata" wird man laut Inga Hilsberg, Chefdirigentin der Kammeroper Köln, am Freitag, 12. August, um 20.30 Uhr “eine der beliebtesten Verdi-Opern in italienischer Sprache„ aufführen. Passend zum Ambiente der Burg wird die Operette “Die lustige Witwe„ am Sonntag, 7. August, um 16 Uhr klassisch inszeniert.
"Planen Sie für ,My fair Lady\' eine Zusatzveranstaltung ein", riet Bernhard Dübe, der in diesem Musical den Oberst Pickering spielen wird. Dieses Musical sei bei den Zuschauern sehr beliebt. Für die Sopranistin Esther Hilsberg ist das wenig verwunderlich, folge "in diesem Stück doch ein Evergreen auf den nächsten". Zum ersten Mal können Klassikfreunde beim “Wunschkonzert der Monschau Klassik„ bestimmen, welche Meisterwerke sie am Sonntag, 14. August, um 16 Uhr hören wollen.
Aus einer Liste mit rund 60 Klassik-Meisterwerken darf sich jeder Teilnehmer im Internet seine 22 Lieblingsstücke heraus suchen und ankreuzen. Musikalisch umgesetzt wird das Wunschkonzert von den Kölner Symphonikernsowie Solisten der Kammeroper Köln. "Ich bin sicher", so die Monschauer Bürgermeisterin Margareta Ritter, "dass die Monschauer Festspiele mit diesem Programm zusätzlichen Schwung bekommen wird." Infos und Karten gibt es unter der Hotline der Monschau Touristik, 02472/ 804828 oder 80480.