Im Einsatz für die Menschlichkeit

Im Einsatz für die Menschlichkeit

BITBURG. (red) Humanitäres Völkerrecht und die Fußball-WM: Führungskräfte des Roten Kreuzes Bitburg-Prüm haben sich fortgebildet.

Was hat das DRK mit der Fußball-WM zu tun? Hierüber informierte Landesbereitschaftsleiter Rainer Hoffmann (Arzfeld), hauptamtlicher Rotkreuz-Mitarbeiter, die 25 Führungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Bitburg-Prüm, die sich zu einer Weiterbildungsveranstaltung im DRK-Heim Bitburg versammelt hatten. Er teilte den aktuellen Planungsstand der Rotkreuz-Dienste anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 mit. Insbesondere ging es um die Spieltage im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern. Mehr als 800 rheinland-pfälzische und saarländische Rotkreuz-Einsatzkräfte seien an den fünf WM-Spieltagen in Kaiserslautern im Einsatz, sagte Hoffmann. Auch die Bereitschaften des DRK-Kreisverbandes Bitburg-Prüm seien bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Kaiserslautern mit dabei. Jeweils 50 Einsätzkräfte je Spieltag sind für einen Behandlungsplatz zur Versorgung von 50 Verletzten im Schulzentrum Süd in Kaiserslautern zuständig. Rainer Hoffmann als Führungskraft auf Landesebene und Werner Mayer, als örtlich zuständiger Kreisbereitschaftsleiter, zeigten sich stolz über die hohe Motivation der Bitburg-Prümer Rotkreuz-Bereitschaften, die diesen rheinland-pfälzischen Großeinsatz unterstützen. "Wir sind für den Ernstfall gerüstet", sagten Werner Mayer und einige Teilnehmer im Resümee der Veranstaltung. Zu einem ganz anderen Thema referierte der Katastrophenschutzbeauftragte des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz, Giesbert Wiethoff. Wie lässt sich humanitäres Völkerrecht praktisch auf Kriegs- und Krisenereignisse dieser Welt anwenden, war die Frage, die zu beantworten Wiethoff gekommen war. Unter dem Titel "Auf den Spuren von Henry Dunant" führte Wiethoff praxisnah aus, wie wichtig die durch den Schweizer gegründete Rotkreuz-Bewegung ist, die sich weltweit für Humanität und Menschlichkeit einsetzt. Das Bildungswerk des Bitburg-Prümer Roten Kreuzes plant in diesem Zusammenhang für alle Interessierten eine Informationsveranstaltung "Humanitäres Völkerrecht" anzubieten.

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