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"Innovativ, gemeinschaftlich für Jünkerath"

"Innovativ, gemeinschaftlich für Jünkerath"

Auf ihrer Jahreshauptversammlung zog die Interessengemeinschaft Jünkerath (IGJ) ihr Fazit zum Jahr 2007, beschloss Beitragserhöhungen und schaute auf die Aktivitäten im laufenden Jahr.

Jünkerath. "Mit dem Werbeslogan ‚Innovativ, gemeinschaftlich für Jünkerath' entwickelte die Interessengemeinschaft Jünkerath e.V. (IGJ) neue Ideen und Konzepte, die den Gewerbetreibenden zugute kommen", stellte Vorsitzender Wolfgang von Landenberg bei der Jahreshauptversammlung der IGJ in der "Postille" fest. Geschäftsleute und Bürger gründeten 1987 die IGJ mit der Zielsetzung, Ansprechpartner zu sein, wenn es um gewerbliche Neu- und Umbauten geht oder einheimische Firmen erweitern und Ortsfremde hier ansiedeln sollten. Auf große Resonanz stieß der verkaufsoffene Sonntag mit Kürbismarkt, der zum vierten Mal stattfand und über 5000 Besucher anlockte.Kürbismarkt mit Autoschau am 26. Oktober

Neu hinzu kam eine Autoschau, und zwischen dem Gewerbegebiet "Auf dem Werth", der Kölner Straße und dem Rewe-Markt pendelte eine Pferdekutsche. Diese schaffte nur drei Touren am Tag, und wegen des Andranges sollte ein weiterer Planwagen eingesetzt werden. "Der Kürbismarkt hat sich etabliert und zeigt die Leistungsfähigkeit der Jünkerather Gewerbebetriebe", so Landenberg. Die Investition der Weihnachtsbeleuchtung von circa 13 000 Euro lohnte sich, denn der Einkaufsort präsentiert sich gerade in der Adventszeit in einem einladenden Erscheinungsbild. Kassierer Werner Stoffels hält für zukünftige Aufgaben ein Guthaben von fast 4000 Euro bereit, aber die seit 1987 unveränderten Mitgliedsbeiträge müssen angepasst werden. 1995 waren es 48, 2005 nur 34 und 2008 wieder 45 Mitglieder. Neue Firmen haben einen Jahresbeitrag zwischen 55 und 85 Euro zu entrichten, Firmen zahlen zwischen 110 bis 170 Euro, Privatpersonen 30 Euro und Vereine 50 Euro. Einstimmig erfolgte die Anpassung der Mitgliedsbeiträge, die sich künftig um 1500 Euro auf 6300 Euro erhöhen.Der Kürbismarkt mit Autoschau findet 2008 am 26. Oktober zwischen 11 Uhr und 18 Uhr statt. Es werden 70 Aussteller erwartet. Die IGJ wird in einem Rundschreiben darauf hinweisen, dass alle Marktbeschicker, auch die auf Privatgrundstücken ihre Waren anbieten, Standgeld zahlen müssen. In der Vergangenheit führte dies zur Verärgerung. Ortsbürgermeister Rainer Helfen versprach, dass die Eisenbahnfreunde den historischen Schienenbus zwischen Gerolstein und Blankenheim-Wald kostenlos zur Personenbeförderung bereitstellen. Noch größer gestaltet sich die Weihnachtsverlosung mit öffentlicher Ziehung der Preisträger. Dem Schilderwald wird Einhalt geboten, und mit Aufstellung von Hinweistafeln nach dem Modell "Jünkerather Bogen" setzt sich Einheitlichkeit durch.