| 20:41 Uhr

Klein, aber fies: Thomas macht den Weibern Stress

 Sturm als Straßenfeger: So wie hier bei Reuth nach einem früheren Unwetter könnte es heute an vielen Stellen wieder aussehen. TV-Foto: Fritz-Peter Linden
Sturm als Straßenfeger: So wie hier bei Reuth nach einem früheren Unwetter könnte es heute an vielen Stellen wieder aussehen. TV-Foto: Fritz-Peter Linden FOTO: (e_pruem )
Prüm. Achtung, Jecken: Ein neues Tief zieht heute durch Deutschland und die Eifel und bringt Turbulenzen. Das Prümer Rathaus wird um 11.11 Uhr erobert. Fritz-Peter Linden

Prüm Gestern Stefan, heute Thomas: So heißen die Sturmtiefs, die in dieser Woche gehörig Regen und Wind bringen. Wenn heute, zum Beispiel am Prümer Hahnplatz, die Weiber die Rathäuser stürmen und es den Obrigkeiten an den Kragen geht, sollten sie sich deshalb warm anziehen.
Um 11.11 Uhr öffnet übrigens Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy den Jecken im Haus des Gastes Tür und Tor - und wird sich von den Weibern vom Hoahnerclub voraussichtlich unter schwacher Gegenwehr den Rathausschlüssel und die Stadtkasse entreißen lassen.
Allerdings sollten die Damen danach gut aufpassen, wenn sie mit dem ganzen Geld davonrauschen: Sturmtief "Thomas" bringt zunächst vor allem viel Regen - so stark, dass die Wetterdienste bereits warnen. Viele Flüsse könnten über die Ufer treten.
Um die Mittagszeit sollen dann die Orkanböen folgen, die im Raum Prüm bis in die Nacht Geschwindigkeiten von rund 100 Kilometern pro Stunde erreichen könnten. Die Jecken sollten also vorsichtig unterwegs sein.
Damit nicht genug: Morgen sinken dann die Temperaturen wieder so weit nach unten, dass sogar mit neuen Schneefällen zu rechnen ist. In der Eifel sind Werte um die ein oder zwei Grad vorhergesagt.
Am Wochenende wird es dann immerhin wieder etwas wärmer. Zwar wird dann auch wieder Regen fallen - der aber soll nicht so stark sein wie vor allem heute.
Für den anstehenden Rosenmontag gilt eine - vorsichtig - etwas erfreulichere Prognose: Zwar kann es auch dann noch regnen, insgesamt aber deutet alles auf milderes Wetter hin. Zugabsagen wie im vergangenen Jahr dürfte es wetterbedingt also diesmal nicht geben.