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TV-Wahlforum: Rede von Joachim Kandels

TV-Wahlforum: Rede von Joachim Kandels

Beim TV-Wahlforum im Haus der Jugend hatten die Bewerber vergangenen Mittwoch die Möglichkeit sich zu präsentieren. Wegen eines technischen Problems wurde nur die Rede des Amtsinhabers Joachim Kandels bei Facebook übertragen. Hier könnt ihr sie trotzdem noch einmal nachlesen:

Einer von uns - so lautet der Slogan für meine Bewerbung um eine weitere Amtszeit als Bürgermeister der Stadt Bitburg. Ich bin vor 49 Jahren in Bitburg geboren, bin hier zur Schule gegangen und aufgewachsen. Ich bin verheiratet und Vater von drei Töchtern.

Im Alter von 16 Jahren habe ich im Jahre 1984 eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Bitburg begonnen. Seither bin ich mit der kommunalen Verwaltung und ihren Strukturen bestens vertraut. Die Bitburger kennen den Menschen Joachim Kandels aber auch vor allem wegen meines ehrenamtlichen Engagements. Bereits in jungen Jahren habe ich Verantwortung übernommen. Im Städtischen Musikverein, im Karnevalsverein Freunde der Bütt oder als langjähriger Vorsitzender des Pfarrgemeinderates Liebfrauen. Seit 2009 bin ich Vorsitzender der Kulturgemeinschaft Bitburg. Zuvor war ich 16 Jahre lang ihr Geschäftsführer. Seit 2014 bin ich Vorsitzender des Vereins Kinderschutz Eifelkreis e. V. und engagiere mich in der Präventionsarbeit.
Sehr oft höre ich, dass die Leute über mich sagen, der ist wie wir - er ist einer von uns. Dass sie mich vor acht Jahren aus fünf Kandidaten zu ihrem Bürgermeister gewählt haben macht mich stolz.

Dafür gab es gute Gründe: meine berufliche Qualifikation als Verwaltungsfachwirt, meine beruflichen Erfahrungen in der Stadtverwaltung Bitburg, meine langjährige Arbeit für die Kulturgemeinschaft und Volkshochschule Bitburg und schließlich mein jahrzehntelanges Engagement in Kirche und Vereinen.

Das Bürgermeisteramt gehört für mich zu den schönsten, den vielfältigsten, aber auch herausforderndsten Berufen, die man sich vorstellen kann. Kein Tag gleicht dem anderen. Bürgermeistersprechstunde, Grußworte, Gratulationen und Ansprachen, Zeitungsinterviews und Statements, Personalgespräche, Sitzungen der Gremien, Konferenzen und Veranstaltungen, Feuerwehreinsätze und natürlich die Begegnung mit den Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Das bedeutet: 24h /sieben Tage die Woche/ Tag und Nacht stehe ich als Repräsentant zur Verfügung.
Spätestens nun, nach acht Jahren im Amt ist klar:

Ich verstehe mein Handwerk! Ich habe es von der Pike auf gelernt und bin an den Erfahrungen aus dem Amt heraus gewachsen und gereift. Seit dem ersten Tag des Amtes als Bürgermeister habe ich immer im Interesse des Gemeinwohls Entscheidungen zu treffen gehabt und erfolgreich getroffen. Ich vertrete die Prinzipien der Demokratie und mir sind die Abläufe in einem Verwaltungsapparat sehr vertraut. Natürlich kenne ich die 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt, die rund 180 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr, alle Mitglieder der Gremien aus Stadt, Stadtteilen und des Eifelkreises persönlich. Ja auch ein Großteil von den Bitburgern selber, ist mir bekannt, wie ich in den letzten Tagen und Wochen wieder feststellen konnte.

Und wenn es etwas ist, worauf ich darüber hinaus stolz bin, so glaube sagen zu können, dass ich auch als Bürgermeister immer der geblieben ist, der er vorher war.

Gemeinsam haben wir in der Stadt Bitburg in den vergangenen acht Jahren vieles angepackt und auf den Weg gebracht. Wer mit offenen Augen durch unsere Stadt geht, sieht die Veränderungen. Ich bin stolz auf das Erreichte und danke vor allem meinen Mitarbeitern, aber auch den Mitgliedern der Gremien dafür, dass so viel erreicht werden konnte. Wir sind auf einem guten Weg und ich möchte die vielen Prozesse, die angestoßen sind, weiter mitgestalten.

Ich stehe für Erfahrung und Verlässlichkeit, für meine Liebe zu meiner Heimatstadt Bitburg und ihren Bürgerinnen und Bürgern und daher bitte ich als einer von Euch um das Vertrauen, um unsere Stadt auch in den kommenden acht Jahren weiter voranzubringen.