Tourismus: Fahren bald Draisinen über die Hochwaldtrasse?

Tourismus : Fahren bald Draisinen über die Hochwaldtrasse?

Da weder das Saarland noch der Landkreis St. Wendel derzeit an der Reaktivierung der Hochwaldbahn für einen touristischen Eisenbahnverkehr interessiert sind, schlägt die IG Nationalparkbahn Hunsrück‐Hochwald die Nutzung der Trasse für einen Draisinenverkehr vor. Der Radweg sollte dabei parallel geführt werden. Dies sei zwischen Türkismühle und Nonnweiler‐Bierfeld fast auf der gesamten Trasse möglich.

An den wenigen „Knackpunkten“, die bisher eine parallele Führung

des Radweges neben der Bahntrasse ausschließen, könne durch den Einsatz von Draisinen auch die Bahntrasse für den Radweg genutzt werden, so die IG Nationalparkbahn Hunsrück‐Hochwald in ihrer Mitteilung. Dazu gebe es technische Möglichkeiten, wie spezielle Gummis für die Spurrillen. Diese würden etwa auf der Brücke über die Autobahn bei Otzenhausen, dem Viadukt in Nonnweiler und dem Bierfelder Tunnel zum Tragen kommen.

Die Einrichtung eines Draisinenverkehrs auf der Hochwaldbahn ließe sich zeitnah bewerkstelligen. Durch die hierbei erzielten Einnahmen könnten die Gemeinden Nohfelden und Nonnweiler ihre Verkehrssicherungspflicht für die Draisinenstrecke und den Radweg refinanzieren. Diese komme ohnehin beim Betrieb des Radweges auf  die Gemeinden zu.

Mit Draisinen befahrene stillgelegte Bahnstrecken erfreuten sich bundesweit großer Beliebtheit.