Schöpfungspfad und die Kapelle

Im Raum Hermeskeil ist das Bistumsprojekt "Kirche im Nationalpark Hunsrück-Hochwald 2016 bis 2020" angelaufen. Initiiert wurde es durch die Kirchengemeinde St. Franziskus Hermeskeil und das Dekanat Birkenfeld.

Hermeskeil/Muhl. Mit dem Nationalpark verfügt der Hochwald über mehr als eine sehenswerte Landschaft, sagt Clemens Grünebach, Dechant vom Dekanat Hermeskeil-Waldrach und Pfarrer von St. Franziskus, zum Start des Projektes Kirche im Nationalpark. Als einzige Kirche im Schutzgebiet zeige die Kapelle im Neuhüttener Ortsteil Muhl den Menschen Möglichkeiten auf, dort mit anderen zusammenzukommen.
An konkreten Ideen dafür feilt jetzt ein Projektteam aus Ehrenamtlichen der Pfarrei, unterstützt von Externen wie Anne Speicher vom Nationalparkamt in Birkenfeld, Claus Wettmann, Pastoralreferent im Dekanat Birkenfeld, und Jörg Weber, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Trier.
Die Mitglieder kamen kürzlich zum Gottesdienst in Muhl zusammen, um den Start des Projekts zu feiern. Sie wollen nun "religiöse und kulturelle Sinn- und Selbstfindungsangebote in der Natur und der Nationalparkkirche Muhl" entwickeln und weitere Kooperationspartner wie etwa die Jugendkirche am Flughafen Hahn finden. 2017 soll ein Schöpfungspfad angelegt werden. Spirituelle Wanderungen sollen die Rangertouren, jeweils Donnerstag ab 14 Uhr, bereichern (der TV berichtete mehrfach). Die Kapelle als spirituelles Zentrum soll dabei jederzeit zugänglich sein.
Mit eingebunden ist das Muhler Bürgerhaus, das saniert und umgebaut werden soll. Dort sollen Toiletten und Duschen geschaffen werden, die auch von einer sich als Zeltplatz anbietenden Wiese zugänglich sein sollen.
Für das Kircheprojekt hat das Bistum Trier einen Zuschuss in Höhe von 112 000 Euro zugesagt. red

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