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Mattarella zum neuen italienischen Staatspräsidenten gewählt

epa04596769 Sergio Mattarella, who is expected to be elected as new Italian President, leaves Consulta Palace in a Fiat Panda, in Rome, Italy, 31 January 2015. Italian lawmakers convened for the fourth time in three days for what was expected to be a decisive ballot to elect Constitutional Court Judge Sergio Mattarella as the new head of state. EPA/PAOLO GARGINI +++(c) dpa - Bildfunk+++
epa04596769 Sergio Mattarella, who is expected to be elected as new Italian President, leaves Consulta Palace in a Fiat Panda, in Rome, Italy, 31 January 2015. Italian lawmakers convened for the fourth time in three days for what was expected to be a decisive ballot to elect Constitutional Court Judge Sergio Mattarella as the new head of state. EPA/PAOLO GARGINI +++(c) dpa - Bildfunk+++ FOTO: Paolo Gargini (ANSA)
Rom (dpa). Sergio Mattarella ist neuer Staatspräsident Italiens. Der 73 Jahre alte Verfassungsrichter erhielt im vierten Wahlgang die notwendige absolute Mehrheit der Stimmen. Damit konnte Regierungschef Renzi den Kandidaten seiner Demokratischen Partei durchbringen.

Sergio Mattarella ist neuer Staatspräsident Italiens. Der 73 Jahre alte Verfassungsrichter erhielt am Samstag in Rom im vierten Wahlgang die notwendige absolute Mehrheit der Stimmen des Wahlgremiums. Damit konnte Regierungschef Matteo Renzi wie erhofft den Kandidaten seiner Demokratischen Partei (PD) durchbringen. Mattarella erhielt mehr als die 505 notwendigen Stimmen der insgesamt 1009 wahlberechtigten Abgeordneten, Senatoren und Vertreter der Regionen. Die Wahl Mattarellas wurde mit langem Applaus gefeiert.

Zuvor hatten neben Renzis PD auch einige kleinere Parteien sowie sein Koalitionspartner Nuovo Centrodestra (NCD) um Innenminister Angelino Alfano ihre Unterstützung zugesagt. Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi und seine Forza Italia (FI) lehnten Mattarella hingegen ab.

Der Verfassungsrichter ist Nachfolger von Giorgio Napolitano und der zwölfte Präsident Italiens. Erwartet wird, dass er am Montag oder Dienstag den Amtseid ablegt und eine Rede vor dem Parlament hält.