Mehren: Staatsanwaltschaft setzt nach Mord in Spedition 5000 Euro Belohnung aus

Mehren: Staatsanwaltschaft setzt nach Mord in Spedition 5000 Euro Belohnung aus

Die Ermittlungen der Polizei zur Aufklärung des Mordes an einem 54-jährigen Mitarbeiter einer Spedition in Mehren gestalten sich schwierig. Nun erhofft sich die Polizei weitere Hinweise über ein Vertrauenstelefon.

Die Ermittlungen der Polizei zur Aufklärung des Mordes an einem 54-jährigen Mitarbeiter einer Spedition in Mehren gestalten sich schwierig. Am Samstag, den 24. Dezember 2005, gegen 9 Uhr, wurde der 54-jährige Geschäftsführer einer Speditionsfirma von einem Zeugen auf dem Betriebsgelände im Industriegebiet von Mehren (Verbandsgemeinde Daun) erschlagen aufgefunden. Die Tatwaffe, mit der das Opfer erschlagen wurde, wurde trotz intensiver Suchmaßnahmen bislang nicht gefunden. Der jüngere Fußgänger mit Rucksack, der von Zeugen in Tatortnähe gesehen wurde, ist noch immer nicht identifiziert. Etliche Spuren wurden überprüft, ohne dass Polizei und Staatsanwaltschaft der Aufklärung des Verbrechens dabei wesentlich näher gekommen wären. "Andere Spuren sind noch offen und bedürfen der weiteren Abklärung beziehungsweise Untersuchungen", heißt es von Seiten der Polizei.

Die Beamten haben inzwischen ihre Überprüfungen ausgedehnt. Sie beziehen auch eine Vielzahl von Einbruchsdelikten in Firmen- und Geschäftsräume im Raum Mehren, Daun und Mayen mit ein, um eventuelle Zusammenhänge herauszufinden. Denn auch bei dem Verbrechen, das an Heiligabend 2005 in der Spedition in Mehren entdeckt wurde, war es so, dass der firmeneigene Tresor von dem oder den Tätern ausgeräumt worden war.

Trotz intensiver Ermittlungsarbeit hat die Polizei im Zusammenhang mit dem Mord in Mehren noch immer keinen konkreten Tatverdacht.

Die Staatsanwaltschaft Trier hat für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat sowie zur Ermittlung des oder der Täter führen eine Belohung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt. "Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen bestimmt und nicht für Personen, zu deren Berufspflicht die Verfolgung von Straftaten gehört. Die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges", erläutert die Polizei in einer Mitteilung.

Sachdienliche Hinweise, die gegebenenfalls auch vertraulich entgegengenommen werden können, erbitten die Ermittler an die Kriminaldirektion Trier, Telefon 0651 / 2019-114 oder an das eigens in dieser Sache eingerichtete Vertrauenstelefon unter 015205293431.

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