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Eine musikalische Reise an die Mittelmosel

Eine musikalische Reise an die Mittelmosel

Noch regionaler - das ist das Konzept der zukünftigen "SonntagsTour". Die Folge, die am 25. November ausgestrahlt wird, wurde in Traben-Trarbach gedreht.

Traben-Trarbach. Die beliebte SWR-Sendung "SonntagsTour" geht ab dem 28. Oktober mit einem anderen "Reiseleiter" für Rheinland-Pfalz und einem veränderten Konzept neu an den Start. Zukünftiger Moderator ist der Tenor Johannes Kalpers.Vergangene Woche war der Starsänger zur Produktion der Folge vom 25. November an der Mittelmosel. Der Trierische Volksfreund besuchte ihn bei den Dreharbeiten in Traben- Trarbach, wo die Crew vor dem Hotel "Bellevue" eine der vielen Moderationseinstellungen abdrehte.Dem neuen Konzept der Sendung folgend wird auch die am 25. November ausgestrahlte Folge der "SonntagsTour" in erster Linie musikalische Aspekte der Region in den Mittelpunkt stellen. So werden viele regionale Musiker und Musikgruppen auftreten. Mit dabei sind der Männergesangsverein "Lyra Wehlen" und der Musikverein Altrich. Johannes Kalpers freut sich auf die Moderation der "SonntagsTour". Im Gespräch mit dem Trierischen Volksfreund bekennt er offen, dass er sich schon immer gewünscht hat, eine eigene Sendung zu moderieren. Da er bei jedem seiner Konzerte moderieren müsse, sei die "SonntagsTour" kein wirkliches Neuland.Kalpers will in seiner Arbeit grundsätzlich "nahe bei den Menschen" sein. Das Schaffen dieser Nähe ist im Übrigen eines der Leitmotive der veränderten Konzeption der "SonntagsTour". Die Sendung geht noch mehr auf die regionalen Eigenheiten der jeweils beschriebenen Landschaften ein.Vorfreude auf spannende Begegnungen

Für ihn als Musiker und Sänger sei es eine besondere Herausforderung, nicht nur die Schönheiten und Besonderheiten einer Region im Fernsehen zu präsentieren, sondern auch die musikalische Landschaft. "Ich freue mich auf die vielen spannenden und schönen Begegnungen mit den Menschen im Land, besonders auch auf die vielen musikalischen Talente. Und ich freue mich darauf, sie nicht nur im Konzertsaal zu erleben, sondern in ihrer und meiner Heimat", sagt der Tenor aus dem Westerwald, der trotz Prominenz seiner Heimat Rheinland-Pfalz immer treu bleiben möchte. Kalpers geht mit dem Begriff Heimat im Übrigen völlig normal und entideologisiert um. Für ihn hat der Begriff keine politische Dimension, sondern drückt vielmehr ein Grundbedürfnis des Menschen aus.Keine Unterschiede zwischen Pop und Klassik

Kalpers ist ein Verfechter der Idee eines "Europas der Regionen", das mehr und mehr das Augenmerk auf die Identität und Wirtschaftskraft der verschiedenen Landschaften als auf die nationalen Unterschiede legt.Johannes Kalpers erhielt sehr schnell nach seinem Studium Engagements an den großen Opernhäusern der Republik sowie an der Wiener Staatsoper. Seine vielfältigen Talente brachten ihm aber auch Jobs in der Unterhaltungsbranche. Dabei betont er, dass ihm die Unterscheidung zwischen U-Musik und E-Musik fremd sei.Getreu seinem Credo "Ob Schubert oder Pop, für mich zählt nur die Qualität", legt Johannes Kalpers auch bei seiner neuen Aufgabe als Moderator die ihm eigene Gewissenhaftigkeit an den Tag. Bemerkbar ist das an den vielen Einstellungen, die das Team der "SonntagsTour" am Drehort vor dem Hotel "Bellevue" mit ihm wiederholt. Eben so lange, bis alles hundertprozentig sitzt.