Großbrand verhindert

MÜLHEIM. Am Mittwochvormittag kam es zu einem Brand im Industriegebiet Mülheim/Mosel. In einem Lackierraum hatten sich Lackreste entzündet.

"Ich habe auf einmal Rauch aus der Lackierkammer kommen gesehen", sagt Christoph Stolz, Lackierer bei der Firma "Ecco Form" im Mülheimer Industriegebiet. Es war am Mittwochvormittag, kurz vor halb zwölf, als sich Lack aus noch ungeklärter Ursache in der Lackierkammer entzündeten. Die Mitarbeiter reagierten sofort: "Mit Wasserschläuchen haben wir es geschafft, die Flammen abzulöschen", so Jürgen Schumann, einer der Gesellschafter. Gleichzeitig alarmierten die Arbeiter die Feuerwehr. Die Feuerwehren Mülheim und Kues rückten sofort aus und waren schnell am Einsatzort. Thomas Edringer, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues: "Die Mitarbeiter und Mitinhaber der Firma konnten mit ihrem schnellen Eingreifen Schlimmeres verhindern. So mussten wir nur noch ein paar Nachlöscharbeiten vornehmen, die brennbaren Filtermatten aus dem Lackierraum entfernen und die Werkshalle belüften." Die Feuerwehr musste die Arbeiten mit schwerem Atemschutzgerät durchführen, da die Schadstoffkonzentration in der Halle erheblich war. Ohne Weiteres hätte sich das Feuer zu einem Großbrand ausweiten können, da in der Firma neben den leicht entflammbaren Lacken auch viel Holz gelagert wird. Erst vor sieben oder acht Jahren, erinnert sich ein Nachbar, sei das Werksgebäude der damaligen Firma komplett abgebrannt. Im Einsatz waren die Feuerwehren Mülheim und Kues mit etwa 20 Einsatzkräften, der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Noviand, der Wehrleiter, das DRK Bernkastel-Kues und die Polizei. Verletzt wurde nach Erkenntnissen der Feuerwehr niemand. Die genaue Brandursache ist unklar.