Schilderwald adé

THALFANG. (urs) Mit einem einheitlichen Leitsystem will Thalfang dem Schilderwirrwarr Einhalt gebieten. Außerdem steht dem Wohnmobilstellplatz am Schwimmbad mehr Komfort ins Haus und den Freunden örtlicher Festivitäten diverse Terminänderungen.

Die Verwirrung von Lieferanten und Besuchern soll ein Ende haben in Thalfang. Dem Beispiel anderer Kommunen folgend, empfiehlt der Ausschuss für Tourismus, Gewerbe und Kultur ein einheitliches Leitsystem, das Schluss machen soll mit dem Thalfanger Schilderwirrwarr. Ein Paradebeispiel findet sich an der Thalfangs Hauptzufahrt. Ortsunkundige, die nach Verlassen der Bundesstraße vor der Wahl stehen, nach rechts Richtung Ortsmitte zu fahren oder links nach Bäsch, müssen schon etwas verweilen, wenn sie nicht unnötig herum kurven wollen. Zwar sind es nur sechs Schilder, die dort zeigen, wo es lang geht - doch auch die sind in unterschiedlichen Größen und Farben verwirrend. In den nächsten Wochen dürfte dieses Thema daher im Ort diskutiert werden. Denn vom markierten Ortsplan an zentraler Stelle bis zur Hinweistafel mit Dutzenden von Schildern sind verschiedene Varianten denkbar. Ziel ist laut Ortsbürgermeister Franz-Josef Gasper, nicht nur Hinweise auf öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbad und Rathaus zu installieren oder auf Großunternehmen wie Hochwald und Ferienpark, sondern auch für Gastronomie, Firmen und Ferienwohnungen. Was das Gemeinde und Betriebe kosten wird, hängt davon ab, wofür nach fachkundiger Beratung die Entscheidung fällt. Eine Verbesserung kleineren Umfangs ist für den Wohnmobilstellplatz geplant. Die Festplatzfläche, die dafür zur Verfügung steht, wird laut Gasper gut angenommen. Doch da weder sanitäre Einrichtungen noch Strom vorhanden sind, reisen die Urlauber oft innerhalb weniger Tage ab. In einem ersten Schritt soll daher für drei Plätze Strom verlegt werden. Die Erdarbeiten könne die Gemeinde übernehmen, wirbt er für eine rasche und günstige Lösung. Außerdem soll für den Stellplatz - wie auch für den Ferienpark - ein Hinweisschild an der Bundesstraße beantragt werden. Auf mehr Qualität zielt der Ort mit einer Termin-Verschiebung von Handwerker- und Erstem Markt. Diese sollen vom zweiten Juliwochenende um zwei Wochen auf Ende Juni vorverlegt werden. Die Märkte profitieren zwar von dem in den vergangenen Jahren parallel im Ort gestarteten Mountainbike-Marathon. Doch die Qualität des Marktangebotes ist laut Gasper schlechter geworden, was er auf den zeitgleichen Veitsrodter Markt zurückführt. Verschoben ist auch der Weihnachtsmarkt, der nach einem Antrag der evangelischen Kirchengemeinde am 9. Dezember sein wird.