Was tun nach der Schule?

"Was tun nach der Schule?" So lautete das Motto des Eltern-Schüler-Informationsabends an der Mont-Royal-Hauptschule zur Berufsorientierung.

Traben-Trarbach. (red) Die Hauptschule Traben-Trarbach hatte Eltern und Schüler der Klassenstufe acht zu einem Elternabend zum Thema Berufsorientierung und Berufsfindung eingeladen. Dazu konnten wieder die Mitarbeiter der Handwerkskammer Trier und der Agentur für Arbeit, Ralf Gessinger und H. Gerhartz, gewonnen werden, die den Eltern und Schülern für Fragen, Tipps und Anregungen zur Verfügung standen. Die beiden Referenten stellten ihre Arbeit und das Angebot der Kammern, der Arge in den Schulen im Bezug auf die Thematik Berufsfindung vor. Schnell wurde deutlich, dass sowohl die Kammern als auch die Agentur für Arbeit frühzeitig in den Klassen über die unterschiedlichen Wege nach der Schullaufbahn informieren und somit von Anfang an den Schülern beratend zur Seite stehen. Ziel aller Kooperationspartner ist es, die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Eltern frühzeitig auf den Übergang von der Schule in den Beruf vorzubereiten. Es zeigte sich deutlich, dass sich die Jugendlichen frühzeitig mit dieser Frage auseinandersetzen müssen. Ob nun der Besuch einer weiterführenden Schule oder eine Ausbildung im Bereich des Handwerks oder im kaufmännischen Bereich - die Möglichkeiten und Chancen nach der Hauptschule sind vielfältig, wie beide Referenten verdeutlichten. Bei diesen diversen Zukunftschancen ist es demnach wichtig, sich bereits als junger Erwachsener mit dem Thema zu beschäftigen und für sich selbst herauszufinden, welche Fähigkeiten, Fertigkeiten und Interessen der Hauptschulabgänger hat, um dann weitere Schritte anzugehen. Insbesondere das anstehende, dreiwöchige Praktikum sollen die Achtklässler nutzen.Freiwillige Praktika sind wichtig

Denn nur durch die praktische Arbeit in den einzelnen Berufsbildern ließe sich letztendlich entscheiden, ob der Ausbildungsberuf den beruflichen Vorstellungen entspricht, so der Hinweis von HwK-Vertreter Ralf Gessinger. Darüber hinaus müssten die Schüler diese ersten Kontakte zu den Betrieben weiter pflegen, sprich: freiwillige Praktika absolvieren, da die Betriebe oftmals anhand der praktischen Arbeit sowie dem persönlichen Eindruck über Ausbildungsplätze entscheiden. Aus diesem Grunde strebt auch die Mont-Royal-Hauptschule an, für die Abgangsklassen die Möglichkeit eines Langzeitpraktikums anzubieten, um die Vermittlungschancen der Schüler in die Berufswelt zu verbessern.