Zur Säubrenner fertig

WITTLICH. (scho) Bei der Versammlung der Karrstraßen-Anlieger informierte das Ingenieurbüro John & Partner am Donnerstag über die Teilsperrungen und möglichen Umleitungen in der wichtigen Verkehrsader. Es war die bisher kürzeste Versammlung zu dem nicht unumstrittenen Projekt.

Streit- und Kritikpunkt beim Ausbau der Karrstraße ist die Parkplatzfrage (der TV berichtete). Doch bei der Anlieger-Versammlung am Donnerstagabend wurde die Parkplatz-Debatte von Vorneherein ausgeklammert. "Heute möchten wir lediglich die Bauabschnitte vorstellen, in denen wir das Projekt angehen", sagte Stefan Kaspari vom Ingenieurbüro John und Partner, das mit den Arbeiten beauftragt ist. "Dann wird es wohl die kürzeste Versammlung, die wir je hatten", orakelten einige der 15 anwesenden Anlieger der Geschäftsstraße - und sollten Recht behalten. Die Erneuerung der Kanalisation, der Wasserversorgung und der Fahrbahndecke soll in vier Bauabschnitten über die Bühne gehen. Dabei will die Stadt die Straße mit ihren Engpässen auch neu gestalten. Auftakt ist am Montag, 6. März. Im ersten Bauabschnitt werden bis Ende März die Leitungen im unteren Teil der Straße erneuert. Über "Untere Kordel" und den Parkplatz Karrstraße ist der obere Teil wie gewohnt befahrbar - und die wichtige Verbindung von Unter- und Oberstadt bleibt durchlässig. In Abschnitt zwei (Straßenbau unterer Teil; Leitungen oberer Teil) ist die Straße vom 31. März bis 5. Mai gesperrt. In Phase drei (5. Mai bis 23. Juni) ist der untere Teil wieder passierbar und der obere wegen Kanalisationsarbeiten gesperrt. In Abschnitt vier (16. Juni bis 11. August) ist der obere Bereich zum Schloßberg gesperrt, der Rest wieder befahrbar. "Bis zur Säubrenner Kirmes soll alles fertig sein", sagte Kaspari. Umleitungen über den Parkplatz und die "Untere Kordel" werden ausgewiesen. Die Stadt spendiert den Rahmen einer Werbetafel, auf der die Anlieger während der Sperrungen auf ihre Geschäfte hinweisen. (ausführlicher Bericht folgt).

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