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Steinplattenwurf auf die A 1: Neue Ermittlungsansätze - Ermittler hoffen auf Hinweise durch „Aktenzeichen XY... ungelöst“

Steinplattenwurf auf die A 1: Neue Ermittlungsansätze - Ermittler hoffen auf Hinweise durch „Aktenzeichen XY... ungelöst“

Neue Ermittlungsansätze im Fall des Steinplattenwurfs auf die Autobahn A1. Im Juni 2013 haben Unbekannte von einer Autobahnbrücke bei Naurath-Wald eine Betonplatte auf die Autobahn geworfen. Jetzt haben die Ermittler einen Zusammenhang zu einem weiteren Steinwurf im Juni 2013 hergestellt. Hinweise erhofft sich die Polizei durch die Fernsehsendung Aktenzeichen XY ungelöst.

Als am 11. Juni 2013 Unbekannte gegen 23 Uhr eine mehrere Kilogramm schwere Betonplatte auf die A 1 bei Naurath-Wald warfen, war es nur Glück, dass die beiden Fahrzeuginsassen des getroffenen Opel-Transporters unverletzt blieben.

Inzwischen sind die Ermittler überzeugt, dass ein weiterer Steinwurf in Zusammenhang mit der Tat im Juni 2013 stehen dürfte. Bereits am 1. Februar 2013 ereignete sich in der Nähe ein ähnlicher Vorfall. Gegen 17 Uhr wurde ein Stein von der Brücke der K 85 in der Nähe des Sportplatzes Bescheid auf die Autobahn A 1 geworfen. Der Stein traf und beschädigte die Windschutzscheibe eines Autos. Die 23-jährige Fahrerin kam mit dem Schrecken davon. Beide Tatorte liegen nur etwa 1.400 Meter voneinander entfernt. Die Ermittler glauben, dass der oder die Täter aus der Umgebung kommen und gute Ortskenntnisse haben.

Polizei und Staatsanwaltschaft unternehmen nun einen weiteren Versuch, diese Taten aufzuklären. In der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY … ungelöst" am kommenden Mittwoch, 10. September, wird der Fall dargestellt.
Die Staatsanwaltschaft Trier hat für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat sowie zur Täterermittlung führen, eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt. Diese Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte bestimmt, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Ebenfalls ausgeschlossen sind unmittelbar durch die Tat geschädigte Personen.

Moderator Rudi Cerne wird den Fall am Mittwoch im Studio vorstellen und mit Kriminalhauptkommissar Wolfgang Schu vom zuständigen Fachkommissariat der Zentralen Kriminalinspektion Trier sprechen.

Wie üblich sind die Zuschauerinnen und Zuschauer aufgerufen, Hinweise zu geben und den Ermittlernzu helfen, den Fall zu lösen. Die Hinweise werden noch während der Sendung im Studio in München entgegen genommen - Telefon 089/950195.
Natürlich ist auch das Hinweistelefon der Kriminaldirektion Trier geschaltet - Rufnummer 0651/9779-2480. Darüber hinaus gibt es ein so genanntes Vertrauenstelefon, an dem Hinweise vertraulich entgegengenommen werden - Rufnummer 0152/28854968.

"Aktenzeichen XY - ungelöst"