418 000 Euro für die Toni-Chorus-Halle

418 000 Euro für die Toni-Chorus-Halle

Für die energetische Optimierung und eine Teilsanierung der Toni-Chorus-Halle des Post-Sportvereins Trier e.V. hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 418 000 Euro überreicht.

Trier. Die in den 1960er Jahren gebaute Toni-Chorus-Halle des Postsportvereins Trier ist marode. Besondere Mängel weist das undichte Hallendach auf. Die Kosten zur energetischen Sanierung wurden auf über eine Million Euro geschätzt - für den Verein trotz einer hohen Eigenbeteiligung von 267 000 Euro untragbar. Die Stadt Trier hatte einem städtischen Zuschuss über 366 000 Euro bereits im Februar zugestimmt. "Nun hat sich auch die Hoffnung auf eine Unterstützung des Landes realisiert", so Vereinspräsident Thomas Lorenz.
"Trotz der Schuldenbremse ist es wichtig, den Sport in Rheinland-Pfalz zu fördern", begründete Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Entscheidung, den Zuschuss zu bewilligen. Der Postsportverein sei immerhin der achtgrößte Verein des Landes. "Der Post-Sportverein Trier ist einer der größten Vereine in Rheinland-Pfalz. Für den Vereins- und für den Schulsport ist die vereinseigene Toni-Chorus-Halle unverzichtbar", sagte die Ministerpräsidentin in Trier. Für die Landesregierung sei es deshalb auch in Zeiten knapper Kassen selbstverständlich, das Projekt zu unterstützen.
Ministerpräsidentin Dreyer betonte die große Bedeutung, die der Sport für das gesellschaftliche Miteinander und für jeden Einzelnen habe. "Bewegung ist wichtig für die Gesundheit und das Wohlbefinden. Die rund 6300 Sportvereine in Rheinland-Pfalz bieten aber auch einen Rahmen für Fairness und Gemeinsamkeit und verbinden Menschen unterschiedlicher Herkunft", sagte die Ministerpräsidentin. Für die Landesregierung sei die Sportförderung auf hohem Niveau ein konstanter und wichtiger Teil der Politik.
Der Post-Sportverein Trier hat über 3000 Mitglieder und bietet mehr als 30 Sportarten an. Die Toni-Chorus-Halle aus dem Jahr 1969 war stark abgenutzt und konnte nur noch eingeschränkt genutzt werden. Da die Anlage von den Berufsbildenden Schulen (BBS Gewerbe und Technik, der BBS Wirtschaft und der BBS EHS) und der Grundschule Ausonius genutzt wird, drängt die Sanierung. Ministerpräsidentin Dreyer lobte den sehr hohen Eigenanteil des Vereins an der Maßnahme, der das besondere Anliegen am Fortbestand der Anlage unterstreiche. nhl/red