Aufatmen beim DSL-Ausbau

Zu einer Art Richtfest haben sich Gemeindevertreter, RWE und der Glasfasernetzvermarkter Filiago in Gusterath getroffen. Sie versichern: Das schnelle Internet könne in allen Haushalten umgesetzt werden.

Gusterath. "Die Beschwerden die Johann-Berens-Straße in Gusterath betreffend sind geklärt", sagt Bernhard Busch, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Ruwer, auf dem "DSL-Richtfest" kurz vorm Ortseingang von Gusterath am Montagnachmittag.
Er betont, dass die im Vorfeld entstandenen Missverständnisse (TV von Montag) rein auf Kommunikationsprobleme zurückzuführen seien. Dem stimmen auch die Vertreter der RWE, die die Infrastruktur einrichtet, und des Glasfasernetzvermarkters Filiago zu, die derzeit 18 DSL-Projekte gemeinsam umsetzen.
Fast überall volle Leistung



Joachim Mangold (Filiago) erklärt: "Es stehen genügend Anschlussmöglichkeiten (Ports) zur Verfügung. In 98 Prozent aller Fälle werden wir die volle Bandbreite erreichen." Lediglich zwei Prozent der Haushalte seien davon betroffen, dass die Länge der Leitungen vom Kabelverzweiger-Kasten bis in die Wohnstuben nicht für das megaschnelle Internet ausreiche, erklärt Michael Arens von der RWE. Dazu sichert Joachim Mangold zu: "Wo weniger als 25 Mbit erreicht werden, unterbreiten wir Angebote zu günstigeren Konditionen. Auch in diesen Fällen wird das Internet hinterher mindestens um das achtfache schneller sein als bisher", sagt er.
Beide Unternehmen laden jetzt zu gemeinsamen Informationsabenden für die derzeit vom DSL-Ausbau betroffenen Gemeinden ein (siehe Extra).Extra

Frage- und Antwortrunden für die Bürger aus Gusterath, Gutweiler, Korlingen, Ollmuth, Sommerau und aus dem Schöndorfer Ortsteil Lonzenburg wird es in der kommenden Woche geben: Am Dienstag, dem 8. Oktober, im Pfarr- und Jugendheim Korlingen und am Mittwoch, 9. Oktober, im Gemeindehaus Gutweiler . Am Donnerstag, 10. Oktober, ist im Gemeindehaus in Gusterath eine Informationsveranstaltung. Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Im Internet: www.ruwer.glasfaserfueralle.de anf