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Bald wieder freie Fahrt in der Römerstraße

Bald wieder freie Fahrt in der Römerstraße

Die Arbeiten in der Römerstraße in Trier-Pallien liegen voll im Zeitplan. Nach mehr als eineinhalb Jahren Bauzeit soll die Kanal- und Leitungssanierung der Stadtwerke Trier Mitte Dezember abgeschlossen sein.

Trier-Pallien. Noch blockieren weiß-rote Baustellenbaken die Römerstraße zwischen Wolfsgasse und Magnerichstraße, kurz vor dem Reverchonweg ist noch eine Baustellenampel geschaltet. Doch die meisten Löcher sind zu; nur die Gasleitung muss noch verlegt werden. Seit Mitte August vergangenen Jahres erneuern die Stadtwerke Trier (SWT) in der Römerstraße auf knapp einem Kilometer Kanal, Wasser- und Gasleitungen. Sie laufen in etwa 30 Schächten zusammen, die neu gebaut wurden, der tiefste misst sieben Meter (Kölner Straße). Die letzten der mehr als 70 Hausanschlüsse werden gerade verlegt. "Mitte Dezember sollen die Arbeiten abgeschlossen sein - vorausgesetzt das Wetter spielt mit", sagt SWT-Sprecher Carsten Grasmück. Probleme seien nur im unteren Bauabschnitt aufgetaucht: "Im Bereich von Kölner Straße bis zur Straße Unter dem Pulsberg hat ein hoher Wassergehalt im Boden es den Arbeitern erschwert, die Gräben auszuheben", sagt Grasmück. Einen größeren zeitlichen Verzug habe dies nicht nach sich gezogen.
Die Römerstraße gleicht zurzeit einer Buckelpiste - auch dies wird in Kürze ein Ende haben. Ursprünglich sollten die SWT nur die von der Baumaßnahme betroffenen Straßenstellen wieder instandsetzen. Doch Baufahrzeuge und Autos haben die gesamte Straße und die Bürgersteige in Mitleidenschaft gezogen. "Aus diesem Grund werden wir auch die Flächen, die nicht von der Baumaßnahme betroffen sind, abfräsen und die Straße komplett mit einer neuen Deckschicht überziehen." Dass Teilstücke des Gehweges erneuert werden, sei von vornherein geplant gewesen, da der Verkehr teilweise über diese geleitet werden musste. In Absprache mit der Stadt würden mehr Wege erneuert als ursprünglich geplant. Einige Bordsteine sind bereits neu gesetzt.Voll im Plan liegen auch die Kosten. Rund 1,6 Millionen Euro sollte die Maßnahme insgesamt kosten - etwa 1,2 Millionen Euro für die Erneuerung des Kanals und circa 400 000 Euro für die Versorgungsleistungen. Grasmück: "Diese Planung wird - Stand heute - eingehalten." mehi