Dieses Mal wird der Rallye-Weltmeisterlauf in Trier lautlos starten

Dieses Mal wird der Rallye-Weltmeisterlauf in Trier lautlos starten

Die Rallye soll nicht nur Motorsportfans begeistern, sondern auch zur Bühne alternativer Antriebe werden. Den Streckentest des Circus Maximus nehmen die Profis heute in Elektrofahrzeugen in Angriff.

Trier. Er hat 252 PS, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 Stundenkilometern, beschleunigt in 3,9 Sekunden von null auf hundert und kostet 100 000 Euro. Die Rede ist keineswegs von einem Rallye-Boliden - der Tesla ist ein Elektrofahrzeug. Drei seiner Art stellt RWE den Rallyepiloten für die heutige Streckenerkundung zur Verfügung, insgesamt stellt der Konzern fünf der heute in Trier zum Einsatz kommenden Elektrofahrzeuge. Da diese lautlos unterwegs sind, werden ADAC-Helfer heute Abend mit Trillerpfeifen dafür sorgen, dass kein Fußgänger die umweltfreundlichen Boliden überhört.
Der Circus Maximus ist deshalb heute von 19.30 bis 23.30 Uhr für den Autoverkehr gesperrt. Bereits um 18.30 Uhr wird auf dem Hauptmarkt eine Podiumsdiskussion stattfinden, die sich um Elektrofahrzeuge, ihre Stärken und Schwächen, Verfügbarkeit und Marktfähigkeit drehen wird. Auf dem Podium sitzen Vertreter der Stadtwerke und der Stadtverwaltung, des rheinland-pfälzische Wirtschaftsministeriums, der RWE und des Umweltbeirats des ADAC.
Sperrungen und Behinderungen


Durch die ADAC-Rallye kommt es von Donnerstag bis Sonntag in der Innenstadt sowie auf der Konrad-Adenauer-Brücke, der Luxemburger Straße und rund um den Messepark zu erhöhtem Verkehrsaufkommen und Behinderungen. Das gilt außerdem vom 18. bis 20. August für die Kreisstraßen 1, 2 und 3, die Bundesstraßen 49, 51 und 268 (Richtung Pellingen) die Ortsdurchfahrten Zewen und Euren und am Pacelli-Ufer. Mit Engpässen ist darüber hinaus am 20./21. August auf der B 51, 52 und 53 zu rechnen. Auf dem Messeparkgelände ist vom 15. bis 22. August das Abstellen von Fahrzeugen verboten.
Am heutigen Dienstag und Samstag- bis Sonntagabend um jeweils 20 Uhr ist folgender Bereich gesperrt: Simeon-, Christoph-, Rindertanz-, Koch-, Sichel- und Deworastraße, Theodor-Heuss-Allee, Petrusstraße, Paulinstraße (ab Maarstraße), Porta-Nigra-Platz, Nordallee (ab Theobaldstraße), Franz-Ludwig-Straße (bis Bruchhausenstraße), Engelstraße, Margarethengässchen, Simeonstiftplatz und Moselstraße. Brüder- und Elisabeth-Krankenhaus sind über die Nordallee erreichbar. In mehreren Straßen kann der Verkehr nur in eine Richtung fließen: Engelstraße (über Maar- und Zeughausstraße), Petrusstraße (über Maximinstraße), Kutzbach- und Moselstraße (über Pferdemarkt) sowie Sieh um Dich, Rindertanz- und Flanderstraße über Mustorstraße sowie Kleine und Große Eulenpfütz. jp