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Offene Läden für Tausende von Gästen

Offene Läden für Tausende von Gästen

Ein Ausblick auf wichtige Termine bis Jahresende und die Zukunft des Weihnachtsdorf sind Themen, über die die Mitglieder des Gewerbe- und Verkehrsvereins Daun bei ihrer Versammlung gesprochen haben.

Daun. Zwei verkaufsoffene Sonntage in einem Monat? Ungewöhnlich, aber die Terminierung hat für den Gewerbe- und Verkehrsverein (GVV) Daun einen besonderen Hintergrund. Denn vom 5. bis 7. Oktober ist die Kreisstadt Veranstaltungsort der Bundesjugendschützentage. Ausrichter ist der Bund der St.-Sebastianus-Schützenjugend, die Nachwuchsorganisation des 600 000 Mitglieder starken Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Organisationsleiter Björn Oberhausen informierte in der jüngsten Mitgliederversammlung des GVV über die Großveranstaltung im Herbst. Rund 2000 Kinder und Jugendliche mit Betreuern sowie mehr als 6000 Gäste beim Festzug am Sonntag werden erwartet. Diesem großen Besucherpotenzial will der GVV die Stadt auch als attraktiven Einkaufsort am 7. Oktober mit offenen Läden von 12 bis 17 Uhr präsentieren. Am 28. Oktober folgt der Mantelsonntag.
Ein Termin ist aus dem Veranstaltungskalender des GVV verschwunden: der verkaufsoffene Sonntag im Juni. Er war in den vergangenen Jahren zusammen mit dem Gastspiel der Gilde der Marktschreier veranstaltet worden, aber das Interesse daran hatte immer mehr nachgelassen. Konsequenz für den GVV: Der verkaufsoffene Sonntag ist gestrichen. Stattdessen bekommt die Aktion "Roter Teppich" einen neuen Abschlusstag. Statt wie bisher freitags wird sie zusammen mit Aktion "Ganz Daun ist eine Galerie" am Samstag, 2.Juni, in Verbindung mit einem "Nachtshopping" (Läden haben bis 22 Uhr geöffnet) stattfinden.
In der jüngsten Versammlung des GVV war auch der Weihnachtsmarkt - der in Daun Weihnachtsdorf heißt - wieder Thema. Darauf verzichten will der GVV nicht, richtig froh ist er mit dem Weihnachtsdorf aber auch nicht, weil Einnahmen und Ausgaben nicht gedeckt werden können.
Die Gesamtkosten für die Veranstaltung des Weihnachtsmarkts beliefen sich auf rund 7000 Euro, die Einnahmen allerdings nur auf rund 2000 Euro. Für 4000 bis 5000 Euro Verlust will der GVV aber auf Dauer nicht allein geradestehen. Deshalb wurde die Stadt um finanzielle Unterstützung gebeten. Eine Empfehlung eines Ausschusses, dass sich die Stadt an den Kosten für das Weihnachtsdorf beteiligen soll, liegt vor, allerdings steht noch ein entsprechender Beschluss des Stadtrats aus. GVV-Vorsitzender Dieter Wilhelm ist optimistisch: "Ich gehe ich davon aus, dass die Stadt uns unterstützt." sts