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Stadt Gerolstein will ihre Internetpräsenz verbessern

Internet : Stadt Gerolstein will ihre Internetpräsenz verbessern

Mit viel Euphorie ins Leben gerufen, ist der Anfangselan für den Internetauftritt der Stadt Gerolstein (www.gerolstein.org) merklich verebbt.

(mh) Das meint zumindest die SPD-Fraktion und hat daher beantragt, das Thema nochmals im Haupt- und Finanzausschuss der Stadt zu diskutieren. So schrieb  SPD-Fraktionssprecher Uwe Schneider den Gerolsteiner Stadtbürgermeister Friedhelm Bongartz wie folgt an: „Sehr geehrter Herr Stadtbürgermeister, seit ca. zwei Jahren stellt sich die Stadt in einer Webseite im Internet dar. Die Arbeit der Einrichtung hatte mit großem Arbeitseinsatz der damalige dritte Beigeordnete Erwin Hontheim übernommen, und Sie hatten in Ihrer Funktion als Stadtbürgermeister die redaktionelle Verantwortung übernommen. Die SPD sieht es aber als notwendig an, die Arbeit für die Webseite der Stadt besser zu verankern und mit weiteren technischen und redaktionellen Mitarbeitern zu verstärken.“

Was hat die Stadt zu bieten, wo finde ich was? Antworten auf diese Fragen will die Stadt Gerolstein allen Interessierten auch im Internet geben. Der Auftritt soll nochmals deutlich verbessert werden. Foto: Mario Hübner

Schneiders Antrag, einen neuen  Arbeitskreis für die Internetpräsenz ins Leben zu rufen, wurde allerdings abgelehnt. Begründung von Stadtbürgermeister Friedhelm Bongartz: „Wir brauchen keinen neuen Arbeitskreis, da wir seit 2015 einen haben.“ So einigte sich der Ausschuss darauf, dass nochmals mit den jetzigen Redakteuren besprochen werden soll, wie der Auftritt belebt werden könne. Das ist auch für Bongartz der richtige Weg. Er sagt: „Natürlich wissen wir, dass der Anfangselan ein wenig verebbt ist. Und natürlich wissen wir, dass der Auftritt durchaus peppiger gestaltet werden kann. Und das ist auch unser Ziel.“ Daher werden sich laut Bongartz binnen der nächsten drei Wochen die beiden Chefredakteure Erwin Hontheim und Hardy Schmitz-Ellinger gemeinsam mit den bisherigen Mitarbeitern und neuen Interessenten zusammensetzen und darüber sprechen, was wie verbessert werden kann. Bongartz sagt: „Ich würde mir wünschen, dass auch aus den Stadtteilen neue Leute dazukämen und möglichst viele junge Leute. Dann wird das schon klappen.“