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Basketball: Trierer Zwiener offiziell nach Bremerhaven

Basketball: Trierer Zwiener offiziell nach Bremerhaven

Die Trierer Basketballer müssen den ersten herben Verlust registrieren. Philip Zwiener, der vor zwei Jahren im Schlepptau von Trainer Henrik Rödl von Alba Berlin zur TBB Trier wechselte, kehrt in seine alte Heimat zurück.

Jetzt ist es offiziell. Was am Mittwoch als Information eines Basketball-Magazins in der Redaktion einlief, ist nun bestätigt. A-Nationalspieler Philip Zwiener verlässt die TBB Trier und wechselt zur kommenden Saison zu den Eisbären Bremerhaven (der TV berichtete). D

er 26-jährige Small Forward spielte die beiden letzten Jahre im Dress der TBB und entwickelte sich in dieser Zeit zu den besten deutschen Spielern in der Bundesliga. Der Trierer Cheftrainer Henrik Rödl, der gleichzeitig mit Zwiener von Alba Berlin zu den Moselanern kam, bezeichnet die damalige Entscheidung als "Glücksfall für beide Seiten." Sowohl die Trierer Basketballer hätten von der Qualität des Flügelspielers profitiert, "aber auch Philipp selbst, der hier die Chance bekommen hat, sich weiterzuentwickeln."

Den Abschied seines Zöglings sieht Rödl mit einem lachenden und einem weinenden Auge: "Philip ist reif für den nächsten Schritt, der jetzt auch vollzieht." Die Kehrseite der Medaille: "Es wird wohl unmöglich sein, ihn Eins-zu-Eins zu ersetzen, sprich einen deutschen Spieler als Starter als Nachfolger für ihn zu verpflichten."

Die Statistiken Zwieners in der abgelaufenen Saison unterstreichen Rödls Einschätzung. Der 201 cm große Flügel, nach Ansicht des Berliner Managers Marco Baldi "der beste deutsche Eins-gegen-Eins-Spieler", steuerte zur Trierer Bilanz 12,3 Punkte und 4,2 Rebounds pro Partie bei. Damit war er nicht nur Triers erfolgreichster Werfer, sondern setzte sich in dieser Rubrik sogar an die nationale Spitze der Liga.

Wer Zwiener kennt, der glaubt ihm, dass ihm der Abschied aus Trier nicht leicht gefallen ist. "Ich hatte zwei tolle Jahre in Trier, aber Bremerhaven bietet mir die perfekte sportliche Plattform, um mir höhere Ziele zu setzen. Trier wird für immer eine wichtige Station in meiner Karriere und in meinem Leben bleiben. Es war eine schöne Zeit, in der ich viele gute Freunde gefunden und unvergessliche Momente erlebt habe", sagt Zwiener. Der gebürtige Bremer zählte unbestritten zu den beliebtesten Spielern der TBB. Spätestens, wenn er in mit den Eisbären sein erstes Gastspiel in der Arena gibt, wird er vom Publikum die Bestätigung dafür erhalten.