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Licht und Schatten für deutsche Basketball-Teams

Licht und Schatten für deutsche Basketball-Teams

Zwei Siege und zwei Niederlagen für die deutschen Basketball-Teams im Europapokal.

Während die Artland Dragons (93:81 bei Keravnos Strovolos/Zypern) und die EWE Baskets Oldenburg (77:72 bei Bemaco SPU Nitra/Slowakei) ihre Spiele zum Auftakt der EuroChallenge-Saison gewannen, mussten sich die Telekom Baskets Bonn (71:79 bei BC Minsk) und die BG Göttingen (76:82 bei BC Armia Tiflis) knapp geschlagen gegeben.

In der Euroleague müssen die Brose Baskets Bamberg in ihrem bereits vierten Spiel am Donnerstag in Kaunas antreten. Für ALBA Berlin, Bayern München und die Fraport Skyliners beginnt das internationale Abenteuer im Eurocup erst in der kommenden Woche.

Die Artland Dragons legten auf Zypern einen Fehlstart hin und lagen anfangs mit bis zu 15 Punkten zurück. Doch gegen Ende des zweiten Viertels kamen die Niedersachsen in Schwung und sorgten im dritten Abschnitt (28:15) für die Wende. Überragender Spieler bei den Quakenbrückern war Center Anthony King mit 21 Punkten und zwölf Rebounds.

Angeführt von einem bärenstarken Bobby Brown gelang auch den Oldenburgern ein erfolgreicher Start in die EuroChallenge. Der amerikanische Spielmacher kam auf 22 Punkte, neun Rebounds und drei Assists. Zudem glänzte Adam Chubb mit 23 Zählern und acht Rebounds. Die Norddeutschen schafften damit zugleich Wiedergutmachung für das 67:97-Debakel in der Liga bei ALBA Berlin am Sonntag.

Eine völlig unnötige Niederlage kassierten dagegen die Telekom Baskets Bonn bei BC Minsk. Der Bundesligazweite lag beim weißrussischen Meister fast das komplette Spiel vorne, gab das Schlussviertel dann aber mit 9:24 ab. Bester Werfer bei den Rheinländern war der Litauer Simons Serapinas (17).

Einen Fehlstart legte auch die BG Göttingen hin. Die mit Personalsorgen gebeutelten Niedersachsen verloren in Tiflis beim georgischen Meister BC Armia, zeigten dabei aber eine ordentliche Leistung. „Die Mannschaft hat mit viel Herz gespielt“, lobte Trainer Stefan Mienack, dem gerade einmal sieben Akteure zur Verfügung standen.