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DSV: Buschkow „enttäuscht“ von Steffen-Kritik

DSV: Buschkow „enttäuscht“ von Steffen-Kritik

Der Leistungssportdirektor im Deutschen Schwimm-Verband, Lutz Buschkow, hält die öffentliche Kritik von Britta Steffen an den DSV-Strukturen für ungerechtfertigt.

„Ich war ein bisschen enttäuscht“, sagte er bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Wuppertal und kündigte ein Gespräch an. Unmittelbare Konsequenzen sind aber nicht geplant. Buschkow betonte, gerade die finanzielle Förderung von Steffen und Paul Biedermann sei „beispielgebend. Ich sehe hier nicht viele Kritikpunkte“. Zudem habe der Verband beiden viele Sonderwünsche erfüllt.

In Teilen nachvollziehen konnte Buschkow den Unmut über die um drei Wochen nach hinten verschobene Langbahn-DM im April. „Auch mir wäre es am liebsten gewesen, unsere Planungen 1:1 umzusetzen“, sagte er. Allerdings sei TV-Präsenz für die Außendarstellung und die Verbandsfinanzen wichtig. „Je mehr ich in der Hosentasche habe, desto mehr Wünsche können erfüllt werden.“

Bei der zum 1. Dezember ausgeschriebenen Stelle eines neuen Cheftrainers der Beckenschwimmer werde man versuchen, „zeitnah“ zu entscheiden. Nachdem der international renommierte Paulus Wildeboer in Australien anheuerte, kann sich der Essener Stützpunkttrainer Henning Lambertz weiter Hoffnungen auf die Stelle machen.

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