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Eine Woche bei prächtigem Wetter in den Schweizer Bergen. Das tut der Seele gut.

Entschleunigung war angesagt: wandern statt laufen. Ich habe es nicht bereut, die wunderbare Bergwelt gemächlichen Schrittes zu genießen. Nur manchmal, ganz selten, kribbelte es in den Füßen bei dem Gedanken daran, wie es sein würde, diesen oder jenen Panoramatrail laufend zu bewältigen. Zurück im Trierer Land habe ich es dann natürlich nicht lange ohne Auslauf ausgehalten. Mit einigen Freunden aus dem Lauftreff ging es am späten Nachmittag auf den Petrisberg. Der bietet zwar keinen Alpenblick, aber das Moseltal und die Höhenzüge von Eifel und Hunsrück sind keine schlechte Alternative. Vom Aussichtspunkt an der Sickingenstraße ist der Blick auf Trier besonders schön. Um den genießen zu können, wollen allerdings zunächst einige Höhenmeter bewältigt werden. Ob dies auch bei der neuen gelaufenen Stadtführung passieren wird, die am Wochenende erstmals von dem findigen Laufcoach Jens Nagel und der laufenden Stadtführerin Marita Kohl in Augusta Treverorum angeboten wird, kann ich nur vermuten. In jedem Fall werden die sportlichen Teilnehmer auf den acht Kilometern dieser besonderen Laufrunde zahlreiche römische Bauten zu Gesicht bekommen. Wobei das Tempo sicher moderat gewählt sein wird, damitauch die laufenden Führer noch genug Luft für Erläuterungen haben werden. Wer aber sicher gehen will, dass der schöne Blick auf Trier Teil seiner Laufrunde ist, den lade ich am Samstag um 15.30 Uhr nach Olewig ein. Zum 90. Jubiläum des Sportvereins präsentiert sich auch der dazugehörige Lauftreff mit einer schönen Runde für alle, die Lust darauf haben: Geplant ist ein etwa acht Kilometer langer Panoramalauf auf den Petrisberg. Als Mitglied des SV-Lauftreffs führe ich dabei über eine meiner Lieblingsstrecken. Ich hoffe, wir sehen uns! Diese und weitere Kolumnen finden Sie unter www.volksfreund.de/kolumne