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Entscheidung in der Eifel

Benjamin Duckart (rotes Trikot) und die SG Wallenborn treffen im Abstiegskrimi auf die SG Buchholz. TV-FOto: Archiv/Helmut Gassen
Benjamin Duckart (rotes Trikot) und die SG Wallenborn treffen im Abstiegskrimi auf die SG Buchholz. TV-FOto: Archiv/Helmut Gassen FOTO: Helmut Gassen (HG) ("TV-Upload Gassen"
In der Bezirksliga steht in Niederstadtfeld am letzten Spieltag ein echter Krimi auf dem Plan. Josef Weirich

SG Wallenborn - SG Buchholz (Samstag, 17.30 Uhr, Hartplatz Niederstadtfeld) Ein echter Kellerkrimi kann in Niederstadtfeld über das Wohl und Wehe im Abstiegskampf entscheiden. Buchholz reicht ein Remis, um die von Coach Christian Mergens geleitete Nicht-Abstiegsmission zum Erfolg zu führen. Die Vulkaneifeler stimmten sich mit den klaren Siegen gegen St. Matthias und Dörbach auf das mit brisantem Lokalkolorit angereicherte Entscheidungsspiel ein. Auch die seit drei Spieltagen ungeschlagenen Wallenborner wollen auf den letzten Drücker vom Abstiegszug abspringen.
SG Neumagen-Dhron - SG Ellscheid (Samstag, 17.30 Uhr, Rasenplatz Neumagen) Die Abschiedstournee des Meisters aus Ellscheid führt die Wagner-Elf nach Neumagen, wo der Klassenprimus noch eine alte Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen hat. Mit 1:0 brachten die Moselaner nämlich im Herbst dem neuen Meister eine der insgesamt nur zwei Saisonniederlagen bei. Neumagen lässt die Saison auf dem bequemen zehnten Tabellenplatz ausklingen. Nach fünf Spielen ohne Sieg will sich die Heinsdorf-Elf gegen den Meister aber noch mal ins Zeug legen.
SG Thomm - SG Ruwertal (Samstag, 17.30 Uhr, Kunstrasen Thomm) Mit einer würdigen Heimleistung will sich das Schlusslicht aus Thomm in seinem vorläufig letzten Bezirksligaspiel vom Heimpublikum verabschieden. Gerade recht kommt der Becker/Lang-Elf dabei der Derbygegner aus dem Ruwertal, gegen den es die Scharte aus dem 0:4 im Hinspiel auszuwetzen gilt. Die furiose Rückrunde mit sechs Siegen in Folge kosteten die Gäste viel Kraft, viele Spieler sind angeschlagen. Beim jüngsten 0:1 gegen Zerf fehlte zwar nicht der Wille, aber die Personalressourcen scheinen aufgebraucht.
SG Hochwald/Zerf - TuS Mosella Schweich (Samstag, 17.30 Uhr, Kunstrasen Zerf) Auf einen interessanten Schlagabtausch zwischen den beiden Verfolgerclubs aus Zerf und Schweich hoffen die Zuschauer im Hochwald. Die Mosella verfügt mit 79 Treffern über den aktuell stärksten Angriff, der kesse Aufsteiger lehrte als Tabellenvierter der etablierten Konkurrenz das Fürchten. Mit der rasanten Erfolgsserie von fünf Siegen bei 19:2 Toren präsentierte sich die Mosella in excellenter Spätform und eroberte als Dritter einen Platz auf dem Tabellentreppchen.
TuS Ahbach - SV Konz (Samstag, 17.30 Uhr, Kunstrasen Leudersdorf) Dunkle Wolken über Ahbach. Das Aufstiegsjahr kann für die Eifeler in der Sackgasse enden. Selbst bei einem Heimsieg gegen die schwächelnden Konzer hat der TuS nur noch theoretische Chancen auf den Klassenverbleib. Dabei sah es im Hinspiel noch anders aus. Mit einem mutigen 4:3-Sieg stürmte die Bischof-Elf die Kommlinger Höhe, doch im restlichen Rückrundenverlauf hatte der Neuling nur noch bei den Siegen gegen Thomm und Ruwertal Grund zum Jubel. Konz jagt als Tabellenachter nach wie vor in sicheren Gefilden, doch die nur durch den Sieg in St. Matthias unterbrochene schwarze Serie wird wohl den Ansprüchen der Stieg-Elf nicht gerecht.
SG Rascheid - FC Bitburg (Samstag, 17.30 Uhr, Rasenplatz Rascheid)
Im Hunsrück wird der sechste Tabellenplatz und damit die erneute Platzierung unter den Top-Teams der Liga als Erfolg gefeiert, beim FC Bitburg wird der Rang unter den Top-Fünf der Liga weitaus verhaltener registriert. Die Bierstädter starteten als Mitfavorit auf den Titel in die Saison, doch die Verletzung von Torjäger Kevin Arbeck war wohl der entscheidende Faktor für die immer wieder gehemmte Aufholjagd. Auch gegen Rascheid droht wieder Ungemach. Die Hochwälder gewannen zuletzt in Konz, Kröv und Ruwertal drei Auswärtsspiele in Serie.
SG Schneifel Auw - DJK St. Matthias Trier (Samstag, 17.30 Uhr, Rasenplatz Stadtkyll) Mit einem Sieg gegen den Vorletzten aus St. Matthias kann die SG Auw die Vizemeisterschaft sichern. Vorsicht ist jedoch geboten, denn im Hinspiel erreichten die Schneifeler nur ein 1:1-Remis. Wie bei vielen anderen Clubs wird es auch in der Schneifel nach der Saison einen personellen Umbruch geben. Das sei aber normal, verlautet aus der Eifel, schließlich habe sich an der ehrgeizigen Erfolgsstrategie und Philosophie auch in Zukunft nichts geändert. Ade muss dagegen die DJK sagen. Mit nur zwölf Punkten verfehlte die Freischmidt-Elf das Prädikat Ligatauglich, auch die letzten sieben Ligaspiele gingen verloren. Immerhin konnte Trainer Helmut Freischmidt für den Neuaufbau in der A-Liga gewonnen werden.
SV Dörbach - TuS Kröv (Samstag, 17.30 Uhr, Kunstrasen Dörbach) Zittern ist in Dörbach angesagt, wo selbst bei einem Heimsieg gegen Kröv der Klassenverbleib der Schlotter-Elf auf dem Spiel steht. Die Salmtaler lieferten im Abstiegskampf einen tollen Endspurt, gewannen drei der letzten fünf Begegnungen, setzten die aber wohl entscheidende Partie in Buchholz mit 0:4 in den Sand.
Da beim Abstiegsroulette die Zahl der Absteiger noch nicht feststeht, will Dörbach mit einem Heimsieg gegen den Mosel-Aufsteiger unbedingt den Hoffnungsfunken weiter glimmen lassen. Neuling Kröv feiert den Abschluss einer gelungenen Aufstiegssaison, der Sieg gegen Neumagen ließ den TuS auf Platz sieben vorpreschen.