Pluwig: Der letzte A-Ligist muss gehen

Pluwig : Der letzte A-Ligist muss gehen

Fußball-Rheinlandpokal: Die DJK Pluwig-Gusterath hat trotz guten Kampfes beim 0:6 gegen Cupverteidiger RW Koblenz keine Chance.

Große Spannung wurde den 503 Zuschauern nicht geboten. Im Achtelfinale des Rheinlandpokals gab sich der Titelverteidiger TuS Rot-Weiss Koblenz bei der drei Klassen tiefer spielenden DJK Pluwig-Gusterath keine Blöße. 6:0 stand es nach 90 Minuten für  den Spitzenreiter der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar.

Bereits nach sieben Minuten gingen die Gäste nach einer Flanke von Marvin Weber durch Yoel Yilma in Führung. „Das 1:0 für Koblenz ist zu früh gefallen. Ansonsten waren aber die Laufarbeit und das taktische Verhalten gut. Am Ende hat uns dann auch die Luft gefehlt. Natürlich war das schon ein besonderes Spiel vor solch einer Kulisse für uns“, bilanzierte Aimé Kinss, Coach der Pluwiger.

Nach 19 Minuten gab’s den zweiten Rückschlag für die DJK. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld kam der Pluwiger Abwehrspieler Nils Lehnert unglücklich an den Ball und lenkte das Spielgerät ins eigene Gehäuse. Noch vor der Pause wäre Florian Berens (42.) mit einem frechen Heber aus rund 40 Metern beinahe der Anschlusstreffer gelungen. Statt ins Tor segelte der Ball aber auf die Latte. Gästekeeper Marcel Behr stand etwas zu weit vor dem eigenen Tor – am Ende ohne Konsequenzen.

Im zweiten Durchgang drehten die Gäste noch mal auf. Nachdem der eingewechselte Berkan Yavuz (68.) auf 3:0 erhöhen konnte, schraubte Ismayil Barut (73.) das Ergebnis weiter in die Höhe. Pluwig fand im zweiten Durchgang kaum mehr den Weg aus der eigenen Hälfte und beschränkte sich auf eine leidenschaftliche Defensivarbeit. Gleich mehrfach bewahrte DJK-Schlussmann Dominik Zimmer seine Pluwiger vor einem noch deutlicheren Ergebnis (50., 57., 80.). In der Schlussphase musste Zimmer dann doch noch zwei Mal hinter sich greifen.

Zunächst traf Hendrik Hillen nach Vorlage von Berkan Yavuz (88.), ehe Ismayil Barut (90.) mit dem Schlusspfiff für das Endergebnis sorgte.

„Wir sind absolut zufrieden und haben eine seriöse Leistung abgeliefert. Mir ist es auch wichtig zu betonen, dass Pluwig ein toller Gastgeber war“, resümierte Marko Sasic, der den erkrankten Chefcoach der Koblenzer, Fatih Cift an der Seitenlinie ersetzte.

Der Titelverteidiger gastiert nun im Viertelfinale beim Rheinlandligisten FSV Salmrohr (laut Rahmenterminplan am 14. November, Änderungen sind möglich).

DJK Pluwig: Zimmer-Denzer, Muljadi (46. Föhr), Lehnert, Demel-Knobloch, Michels (46. Boesen)-Krapp (76. Jünger), Kirsten, Mohm-Berens

TuS Rot-Weiss Koblenz: Behr-Meloni, Schmidt (73. Engel), Krämer, Weber-Miles (60. Yavuz), Fritsch, Yilma, Arndt (73. Meinert), Hillen-Barut

Tore: 0:1 (7.) Yoel Yilma, 0:2 (19., ET.) Nils Lehnert, 0:3 (68.) Berkan Yavuz, 0:4 (73.) Ismayil Barut, 0:5 (88.) Hendrik Hillen, 0:6 (90.) Ismayil Barut

Schiedsrichter: Ingo Kreutz (Lutzerath)

Zuschauer: 503