AfD: Grundschüler brauchen keine digitalen Geräte

Mainz · Mainz (wie) Die AfD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag kritisiert das Landesprogramm Medienkompetenz macht Schule in Grundschulen. Das Land fördert an bis zu 250 Grundschulen die Digitalausstattung mit je 7500 Euro (der TV berichtete).

Der Trierer AfD-Abgeordnete Michael Frisch hält "den großflächigen Einsatz digitaler Technik an Grundschulen eindeutig für verfrüht". In der Grundschule sollte "eine solide Grundbildung vermittelt werden: lesen, schreiben, rechnen". Es sei falsch, dass Grundschüler mit Smartphones hantierten, "bevor diese Kulturtechniken sicher beherrscht werden".
Frisch kritisiert ähnlich wie die Lehrergewerkschaften, dass von dem Programm hauptsächlich Hersteller der in Schulen verwendeten Geräte und Software profitierten. "Wir sollten verhindern, dass unsere Kinder zum Opfer solcher Lobby-Interessen werden."