Durch Bitburg zum Nulltarif

Durch Bitburg zum Nulltarif

Wer im Cascade schwimmen will, muss zahlen. Wer auf die Eisbahn will, der auch. Doch es gibt auch Angebote in Bitburg, die völlig umsonst sind. Zwar hat nicht jedes davon den Unterhaltungswert eines Kinobesuchs, dafür aber ist längst nicht alles eine Selbstverständlichkeit.

Fast jeder, der im Besitz eines Telefons ist, hat ihn schon mindestens einmal gehabt: den Anruf einer völlig fremden Person, die einem mit Begeisterung mitteilt, das man zu den Auserwählten gehört. Zu den ganz, ganz wenigen Menschen, die etwas ganz, ganz Tolles gewinnen können. Oder kaufen. Oder erst kaufen und dann gewinnen. Wie auch immer: "Gewinnmitteilung, Telefonwerbung, untergeschobene Verträge" ist der Name eines Vortrags der Volkshochschule Bitburg, der sich mit dieser Problematik auseinandersetzt. Wer daran teilnehmen möchte, hat dazu morgen die Gelegenheit. Und das Beste daran ist: Der Vortrag ist umsonst. Nun mag die Veranstaltung vielleicht nicht jeden interessieren, doch es gibt in Bitburg eine Vielzahl von Angeboten, die nichts kosten. Hier eine Übersicht (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

Kultur:



Die Städtische Bibliothek der Dr.-Hanns-Simon-Stiftung in der Brodenheckstraße ist werktags täglich geöffnet und bietet donnerstags zusätzlich von 15 bis 17 Uhr ein betreutes Angebot für Kinder (Vorlesen, Erzählen, Spielen, Malen, Basteln).

Das Haus Beda am Bedaplatz verfügt über eine große Fritz-von-Wille-Gemäldesammlung. In unregelmäßigen Abständen gibt es zudem - teils kostenfreie - Ausstellungen.

Die Kulturgemeinschaft und die Volkshochschule Bitburg (Geschäftsstelle im Rathaus) haben neben den Seminaren und Unterhaltungsangeboten auch kostenfreie Lesungen, Vorträge oder Infoabende an verschiedenen Veranstaltungsorten im Programm.

Der Offene Kanal in der Denkmalstraße ist montags und donnerstags von 18 bis 21 Uhr geöffnet und stellt alles zur Verfügung, was für die Erstellung eines Sendebeitrags benötigt wird, der dann im lokalen Fernsehen auch gesendet werden kann.

Zu den städtischen Sehenswürdigkeiten gehören die Liebfrauen- und die Peterskirche, der archäologische Rundweg "Römisches Bitburg" und das Rathaus.

Jugend und Sport:



Das Haus der Jugend ist bis auf donnerstags und sonntags jeden Nachmittag geöffnet.

Die Turnhallen der Realschule plus (ehemals Otto-Hahn-Realschule und Edith-Stein-Hauptschule) können ebenso wie die Sporthallen des St.-Willibrord-Gymasiums sowie der Grundschulen Nord- und Süd von Vereinen und Gruppen genutzt werden.

Neben der zentralen Sportanlage der Stadt (Stadion Bitburg Ost) gibt es noch Fußballplätze in Mötsch und in Stahl. Bolzplätze stehen in Masholder, Matzen und Erdorf sowie im Waisenhauspark zur Verfügung.

Im Stadtgebiet und den Stadtteilen gibt es insgesamt rund 50 Spielplätze.

Die Gemeinschaftshäuser in den Stadtteilen können sowohl von Vereinen als auch Jugendgruppen genutzt werden.

Erholung:



Zu den Erholungsanlagen der Stadt gehören der Konrad-Adenauer-Park in der Stadtmitte, das Maximiner Wäldchen mit Boulebahn an der Echternacher Straße, der Waisenhauspark an der Kölner Straße sowie außerhalb der Stadt das Königswäldchen und der Grüngürtel Kolmeshöh.

Bitburg ist über den Nimstalradweg an das überregionale Radwegenetz angebunden. Zudem gibt es neben zahlreichen Wanderstrecken bei Mötsch einen Nordic-Walking-Parcours.

Veranstaltungen:

Die größten Besuchermagneten der Stadt sind das Folklore-Festival und der Beda-Markt. Weitere Veranstaltungen mit kostenfreiem Rahmenprogramm sind der Weihnachtsmarkt, die Sektgala oder aber der Bauernmarkt.

Sonstiges:



Von den 1314 Parkplätzen der Stadt sind mehr als die Hälfte (788) kostenfrei.

In der Innenstadt gibt es drei öffentliche Toiletten: am Bedaplatz, auf dem Parkplatz "Grüner See" (gegenüber der Stadthalle) sowie am Borenweg (beim Kino).

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