Einmalige Chance

Im Herzen der Stadt fast zum Nulltarif eine große Fläche entwickeln. Diese einmalige Chance wollen die Bitburger nutzen. Dass sie sich bei dieser Aufgabe für einen von externen Spezialisten moderierten Prozess entschieden haben, ist ein kluger Schachzug.

Das wird neue Impulse bringen. Impulse für eine Stadt, in der seit Jahren anscheinend nahezu alles gebaut werden darf, wenn nur die Investitionssumme stimmt. Beim Postgelände wird vermutlich am Ende nicht das Projekt herauskommen, was sich einige Bürger und Politiker derzeit erträumen. Mehr als eine Million Euro allein für den Grunderwerb nimmt kein Investor in die Hand, um ein Café, sieben Sitzbänke und einen Musikpavillon auf eine abgeräumte Fläche draufzustellen. Die Investitionen müssen sich auf Zeit lohnen. Deshalb wird es dort mutmaßlich größere Flächen für Einzelhandel geben. Mit viel Geschick kann es gelingen, dass diese Geschäfte an integriertem Standort in der Kernstadt die Fußgängerzone attraktiver machen. Dass das als Gegengewicht zur Saarstraße bezeichnete Rautenberg-Zenrum dies leisten kann, können die Innenstadtkaufleute indes nur hoffen. Der Einfluss der Bürger auf die Gestaltung dieses Zentrums beschränkt sich schließlich eher auf die Fassadengestaltung. h.jansen@volksfreund.de

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