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Volksfest-Atmosphäre in der Fußgängerzone

Volksfest-Atmosphäre in der Fußgängerzone

Viel Musik, gekühlte Getränke, spielende Kinder, Schnäppchenjäger und glückliche Händler hat es am Samstag in Bitburg gegeben. Der Straßenverkauf, die erste Bitburger Braderie, wurde als Erfolg gewertet und die Initiatoren waren sich schnell einig, dass die zweite Auflage folgen wird.

Bitburg. Lachende und strahlende Gesichter verwandeln Bitburg zwischen Fußgängerzone und Trierer Straße in einen glücklichen Ort. Alle wirken irgendwie zufrieden. Gut gelaunt. In Bitburgs Innenstadt herrscht fast südländisches Flair. Keine Hektik, keine Hetze. Alles bummelt und flaniert gemütlich vor sich hin. Die Geschäftsleute hatten unter Federführung des Gewerbevereins zu einem für Bitburg neuen Einkaufsvergnügen eingeladen. Die erste Braderie, eine Art Flohmarkt der Einzelhändler mit jeder Menge Rahmenprogramm.
Vor den Geschäften sind Stände mit Sonderangeboten aufgebaut. Ob Kleidung, Bücher oder alte Schaufenster-Deko: nichts, was es nicht gibt. Die meisten Händler locken zudem extra zur Braderie mit Sonderangeboten. Schnäppchenjäger brauchen nicht lange zu suchen.
Mundartsängerin und Drehorgel
Ob das Platzkonzert von Mundartsängerin Sylvia Nels bei der Buchhandlung, Peter Binsfeld vor dem Modehaus, der Musikverein am Petersplatz oder die Drehorgelspieler am Spittel: An allen Ecken und Enden gibt es Musik. Das verleiht dem Einkaufsbummel eine entspannte Atmosphäre. Für Kinder ist mit Bastelecken, Hüpfburgen, Puppenspieler und Seifenblasen-Künstler ebenfalls für Abwechslung gesorgt. "Hier ist so viel los wie während des Beda-Markts", sagt eine Passantin im Vorbeigehen während sie sich an den Ständen vorbei durch das dichte Gedränge schiebt.
Über viel positive Resonanz freut sich auch Peter Hein von der Kunstecke Hein, der zu den Organisatoren im Team Innenstadt gehört, der neuen Gruppe innerhalb des Gewerbevereins (der TV berichtete). "Es ist eine tolle Stimmung in der Stadt", findet auch Hein, der mit dem Ablauf der Premiere absolut zufrieden ist. "Seit dem Startschuss am Morgen um 10 Uhr hat sich die Stadt gefüllt", sagt Edgar Bujara, erster Vorsitzender des Gewerbevereins. Für Bujara, genauso wie für Lars Messerich, steht fest, dass dies nicht die letzte Braderie in Bitburg gewesen sein wird.
Pünktlich zur Braderie hat der Gewerbeverein auch den Bauzaun am Spittel mit langen Stoffbahnen verhangen, auf denen für die Einkaufsstadt Bitburg geworben wird. Da die Stadtwerke die Arbeiten am neuen Mischwasserkanal abgeschlossen haben, ist die Fußgängerzone rund um die Baustelle auch wieder ein paar Meter breiter. Die werden am Samstag auch gebraucht. Denn der Betrieb ist groß. Die Polizei schätzt, dass einige Tausend Besucher unterwegs sind - unter ihnen nicht nur Bitburger und Gäste aus dem Umland, sondern auch etliche Luxemburger, wie leicht an den Plaudereien der Gäste zu erkennen ist. Auch zahlreiche Belgier und Niederländer, die in der Eifel urlauben, nutzen den Tag zum Einkaufen in Bitburg.