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Hochwasser: Leichte Entspannung an der Mosel

Trier : Hochwasser: Leichte Entspannung an der Mosel

Die Hochwasserlage an der Mosel wird sich nach Einschätzung des Meldezentrums in Trier am Sonntagabend weiter entspannen.

Update, Sonntag, 16 Uhr: Wenig Änderung ist am Pegel Trier mit 8,29 Meter (Stand 15 Uhr) zu verzeichnen. Bis zum Morgen soll es laut Hochwassermeldezentrum in etwa bei 8,30 Meter bis 8,40 Meter bleiben, spätestens ab 6 Uhr wird mit weiter fallenden Pegeln gerechnet.

Update, Sonntag, 13.30 Uhr: Bei 8,31 Meter stagnierte gegen 13 Uhr der Pegel Trier. Bis 21 Uhr rechnet das Hochwassermeldezentrum allenfalls noch mit einer moderaten Zunahme auf bis zu 8,35 Meter. Die 24-Stunden-Prognose: Bis 12 Uhr am Montag soll der Pegel in Trier auf etwa 8,05 bis 8,25 Meter fallen. In Zeltingen soll sich der Pegel am Sonntagabend bei etwa 8,55 bis 8,65 Meter einpendeln.

 Überschwemmter Spielplatz in Kinheim.
Überschwemmter Spielplatz in Kinheim. Foto: TV/Winfried Simon

Update, Sonntag, 12 Uhr: Der Pegel Trier stand um 11 Uhr bei 8,31 Meter. Bis zum Abend wird er nach der Prognose des Hochwassermeldezentrums noch einmal bis etwa 8,40 Meter ansteigen und dann fallen. Bis Montagmorgen, 9 Uhr, soll der Pegel laut Vorhersage zwischen 8,20 und 8,40 Meter liegen.

Hochwasser an der Mosel

Update Sonntag, 10 Uhr: Leichte Entspannung an der Mosel: Das Hochwassermeldezentrum in Trier erwartet, dass sich die Wasserstände am Pegel Trier im Tagesverlauf bei 8,40 Meter einpendeln und dann langsam fallen. Insgesamt werde sich die Abflusssituation leicht entspannen.

Hochwasser in Trier

Am Sonntagmorgen um 9 Uhr stand der Pegel Trier bei 8,35 Meter, der Pegel Zeltingen bei 8,58 Meter und in Cochem bei 7,14 Meter. Auch an Saar und Sauer sollen die Wasserstände im Tagesverlauf zurückgehen.

Für Sonntag sind keine weiteren nennenswerten Niederschläge vorausgesagt. Die Schifffahrt bleibt vorerst weiter eingestellt.

Update Samstag, 21.35 Uhr:

Bis Samstagmorgen stieg der Pegel der Mosel bei Trier auf etwa 8,30 Meter, stagnierte dann bis zum Nachmittag. Am Abend um 21 Uhr stand der Trierer Pegel bei 8,20 Meter. „Wir gehen davon aus, dass wir bis Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr einen Pegelstand von 8,40 Meter in Trier erreichen“, sagt Manfred Heinisch vom Hochwassermeldezentrum Trier am Samstagnachmittag auf TV-Anfrage.

„Die neun Meter erreichen wir nicht“, prognostiziert er. Die Niederschläge vom Mittag sind dabei bereits in die Kalkulation einbezogen. „Es ist weniger Regen gefallen als vorhergesagt.“

Dies bedeutet für die Mittelmosel, dass man auch dort ein wenig aufatmen kann. In Zell etwa rechnete man bisher bei einem Pegel von 8,70 Meter in Trier damit, dass die Mosel über die Hochwasserschutzmauer laufen und die Altstadt überflutet werden könnte.

Zunächst werden die Pegel gerade an Mittel- und Untermosel bis Sonntagnachmittag aber noch weiter steigen. Am Pegel Zeltingen stand das Wasser am Samstag gegen 21 Uhr bei 8,55 Meter. Bis Sonntagnachmittag, hat Manfred Heinisch berechnet, könnten es dort noch etwa 8,70 Meter werden.

In einigen Ortschaften an der Mosel stehen die Häuser unter Wasser. Dazu gehören etwa Pünderich (Kreis Cochem-Zell) und Ürzig (Kreis Bernkastel-Wittlich). Wie Ortsbürgermeister Arno Simon sagte, waren Keller, Wohnungen und Straßen in der Ortschaft Ürzig überschwemmt. Feuerwehrleute unterstützten die Betroffenen. „Die Menschen stapeln Sandsäcke auf, pumpen Keller leer und räumen Wohnungen aus. Wir hoffen, dass sich die Lage bald wieder entspannt“, fügte Simon hinzu.

Auf der Mosel waren am Samstagmittag keine Schiffe mehr unterwegs. Der komplette Fluss war gesperrt. Wie lange dies so bleibt, war noch unklar. Ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Koblenz gab sich zurückhaltend. Womöglich könnten am Montag wieder Schiffe fahren. „Das ist aus meiner Sicht aber eine sehr optimistische Einschätzung“, sagte er.

Während sich am Sonntag die Lage nur geringfügig ändern dürfte, dürfte am Montag nach und nach wieder Entspannung an der Mosel einkehren.

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