AUS DEM ARCHIV: Emily gewinnt "Miss Hochwald"-Titel

AUS DEM ARCHIV : Emily gewinnt "Miss Hochwald"-Titel

Ein solches Bild sieht die Hochwaldgemeinde nur einmal im Jahr: Bis an die Grenzen der Nachbargemeinden - nichts als geparkte Autos. Und das bereits morgens um 10 Uhr. Der Grund ist bekannt: Die 49. Verbandsgemeinde-Tierschau und der Krammarkt lockten über 3000 Besucher an. Die schönste Kuh, "Miss Hochwald", heißt in diesem Jahr "Emily" und kommt aus der Zucht von Stefan und Matthias Zens aus Musweiler (Kreis Bernkastel-Wittlich).

Kell am See. (hm)Einmal im Jahr erlebt Kell am See einen Massen-Auftrieb, der seinesgleichen sucht. Parkende Autos, wohin das Auge reicht, und Tausende Besucher, die sich auf dem Festgelände unterhalb des Sportplatzes tummeln.

In diesem Jahr sind es 52 Rinder, 26 Pferde, 8 Ponys, 2 Esel, Rassegeflügel, Rassekaninchen, Ziegen, die von 25 Züchtern aus dem gesamten Landkreis Trier-Saarburg und Bernkastel-Wittlich traditionell am Kirmes-Montag in der Hochwaldgemeinde präsentiert werden. 17 Werbeaussteller haben auf dem Schaugelände ausgestellt, und über 100 Marktbuden ziehen sich über einen Kilometer durch die Ortschaft. Und wie in den Vorjahren ist auch dieses Mal alles bestens geregelt.

Polizei und die örtliche Feuerwehr haben das Verkehrsaufkommen im Griff und leiten die Fahrzeuge zu ausgewiesenen Parkflächen. Auf dem großen freien Platz unterhalb des Sportgeländes sind inzwischen die Tierzüchter und auch die meisten Zuschauer eingetroffen. Die einen kommen, um sich dem strengen Blick der Juroren zu stellen, die anderen genießen die typische Volksfeststimmung. Der örtliche Musikverein, auch für die Bewirtung der Gäste zuständig, spielt sein volles Programm, und mehr als 3000 Zuschauer fühlen sich bei hochsommerlichen Temperaturen wohl. Auch die Prominenz hat es, wie auch in all den Jahren zuvor, in den Hochwald-Ort verschlagen. Schirmherr Bürgermeister Werner Angsten begrüßt Bernhard Kaster (MdB), Dieter Schmitt in Vertretung von Landrat Günther Schartz sowie zahlreiche Gäste aus der Landes- und örtlichen Politik.

Auf dem riesigen Gelände fallen erst einmal die Tiere auf, die geordnet in Reih' und Glied auf ihren Plätzen ausharren, ihre Besitzer immer in der Nähe. Kinder werden magisch angezogen. Pferde und Kühe aller Rassen sind zu sehen. Bei den Kühen sind es "Deutsche Holstein Schwarzbunte und Rotbunte" mit exotischen Namen wie "Riesling oder "Goldei". In einem fort laufen die Auswahlverfahren, mal bei den Pferden und mal bei den Kühen, immer im Wechsel, wobei die Tiere von den Preisrichtern mit fachmännischem Blick in Augenschein genommen werden. Abwechselnd hallen die Jury-Bewertungen der Preisrichter vom Vorführplatz der Kühe (Stefan Marxen) und Pferde (Klaus Neumann/Roland Labohm) über die Lautsprecher, so dass die Besucher über den Fortgang der Wettbewerbe stets im Bilde sind.