Mit Humor durch das Programm

SCHWEICH. Robert Otter bleibt an der Spitze des Heimat- und Verkehrsvereins Schweich. Der Verein hat sich für dieses Jahr einiges an Aktivitäten vorgenommen.

"Never change a winning team." Auf die Weisheit, niemals eine erfolgreiche Mannschaft zu ändern, schwören auch die Mitglieder des Heimat- und Verkehrsvereins Schweich. Einstimmig beschlossen sie bei der Jahreshauptversammlung: "Im neuen Vorstand bleibt alles beim Alten." Die bewährte Führungsriege mit Robert Otter an der Spitze wird auch in den beiden kommenden Jahren die Geschicke des Vereins lenken. Alte und neue Mitstreiter des ersten Vorsitzenden sind Agnes Schneider (zweite Vorsitzende), Otto Lamberti (Kassierer) und Paul Rohr (Schriftführer). Im Amt bleiben auch die Beisitzer Friedchen Lamberti, Mechthild Schuh und Engelbert Schmitt. Christel Spieß ist Wanderwartin. Die Versammlung im "Alten Weinhaus" war gut besucht. Theo Feltes, Ehrenvorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins, brachte als Versammlungsleiter das Wahlgeschehen locker und humorvoll über die Bühne. "Jetzt brauchen wir noch zwei Leute, die einmal im Jahr eine Stunde arbeiten", befand er zum Abschluss. Gemeint waren die Kassenprüfer. Sie sind turnusmäßig auszuwechseln. So will es die Satzung. Für den "Ein-Stunden-Job" fanden sich Anni Wiedemann und Werner Escher. Dass die Kasse bis dato stimmt, hatten ihre Vorgänger bestätigt. Dem Bericht des Kassierers zufolge sind die Finanzen des Vereins solide und geordnet. Solide und geordnet ist auch die Gesamtlage, wie der erste Vorsitzende zu Beginn der Versammlung berichtete. Für dieses Jahr hat man sich einiges vorgenommen. Neben den ständigen Aufräum-, Pflege- und Verschönerungsarbeiten in und um Schweich sowie in Wald und Flur, steht viel Spezielles auf dem Programm, so als größere Aktion das Fliesen des Wassertretbeckens. Zur Stadtwoche im September ist ein großer Wandertag mit Unterhaltungsprogramm geplant. Robert Otters Report konnte sich sehen lassen. Dennoch setzte es zum allgemeinen Erstaunen eine Rüge von Theo Feltes. Der Vorsitzende hatte vergessen, die Entlastung des Vorstandes zu beantragen. Was natürlich umgehend und einstimmig geschah.