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"Bürger für Hahn" kommentieren Nachtflugverbot

"Bürger für Hahn" kommentieren Nachtflugverbot

Das erteilte Nachtflugverbot für den Frankfurter Flughafen biete für den Flugahfen Hahn mit seiner 24-Stunden-Genehmigung eine einmalige Chance. So das Fazit aus der Jahreshauptversammlung des Vereins "Bürger für Hahn".

Für den ersten Vorsitzenden Werner Heich und den Geschäftsführer des Flughafens Frankfurt-Hahn, Jörg Schumacher, bietet sich jetzt die Möglichkeit, Kunden im Fracht- und Passagierbereich abzuwerben und dauerhaft an sich zu binden. Das ist besonders wichtig, da die Einführung der Luftverkehrssteuer im vergangenen Jahr zu einem Einbruch der Passagierzahlen führte. Sowohl Schumacher als auch der Vorsitzende des Vereins sprachen sich klar dafür aus, dass der Hahn nicht zum bloßen Abfalleimer des Flughafens Frankfurt werden dürfe.
Darüber hinaus zog Heich Bilanz über das vergangene Jahr. Durch die Neustrukturierung der Landesregierung wurden Projekte plötzlich infrage gestellt, an deren Verwirklichung zuvor keine Zweifel mehr bestanden hatten. So veranstaltete der Verein eine Bündniskonferenz, um dem ganz überwiegenden Bürgerwillen für den Bau des Hochmoselüberganges Ausdruck zu verleihen. Der Vorsitzende Heich hob den nun zwanzigjährigen Einsatz des Vereins für die regionale Entwicklung hervor.red