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Die Gedankenwelt der Männer um 1900

Die Gedankenwelt der Männer um 1900

"Erotisches Leben zwischen Sublimation und Realität. Max Weber und die Frauen" lautet der Vortrag, den der Oldenburger Psychiater und Philosoph Professor Dr.

Matthias Bormuth am Donnerstag, 7. Juli, um 18 Uhr im Alten Rathaus halten wird. Im Vortrag im Zusammenhang mit der Ausstellung "Das gefährliche Weib - erotische Phantasien in der Kunst um 1900" aus der Sammlung Pientka (Leipzig) wird Bormuth die Frage, was Max Webers Leben ausmachte und die Gedankenwelt der Männer um 1900 beherrschte, anhand von Beispielen beantworten. red
Der Eintritt ist frei. Aufgrund der begrenzten Platzanzahl wird um Anmeldung unter 06571/17 1355 oder info@kulturamt.
wittlich.de gebeten.
Nach Sigmund Freuds psychoanalytischer Deutung könnte man den Schluss ziehen, ein Mensch mit hohen sexuellen Bedürfnissen, die er natürlich aufgrund gesellschaftlicher Zwänge nicht auslebt, wird zum Künstler oder Wissenschaftler von höchster Genialität. Ob auch entsprechende Rückschlüsse erlaubt sind?
Neuere empirische Ergebnisse weisen jedoch nicht auf einen negativen, sondern positiven Zusammenhang zwischen erfüllter Sexualität und kreativen Tätigkeiten hin, doch die Ausstellung beschäftigt sich mit den erotischen Phantasien in der Kunst um 1900, als Freuds Analysen Gültigkeit besaßen.
Der aufschlussreiche Vortrag findet am Donnerstag, dem 7. Juli 2016, um 18.00 Uhr, in der Städtischen Galerie im Alten Rathaus statt.