Fest in der Heimatgemeinde

Mit einer festlichen Messe begann das dreitägige Fest zu Ehren des 50. Priesterjubiläums von Pater Franz Günther Gessinger (SVD).

Zeltingen-Rachtig. (red) Es war ein außergewöhnliches Jubiläum, und so wurde es auch in seiner Pfarrgemeinde gefeiert: An drei Tagen stand der Jubilarpriester Franz Günther Gessinger im Mittelpunkt.

Mit einer festlichen Messe, die vom Männerchor des "Chorgesang Cäcilia" musikalisch mitgestaltet wurde, begann das Fest. Schon der feierliche Einzug, der von fünf Böllerschüssen begleitet war, deutete auf die Besonderheit des gut besuchten Jubiläumsgottesdienstes hin. Der Festprediger, Karl-Josef Rivinius (SVD), wies in seiner Predigt auf die schwierige Situation des Priestertums hin und verband die Hoffnung, dass sich die Suche nach Verständnis von Glauben und Religion weiterentwickelt.

Gegen Abend hatte die Pfarrgemeinde zu einer Adventsvesper mit anschließender Gratulation des Jubilarpriesters eingeladen, gestaltet vom "Kleinen Chor" Lösnich. Egon Kappes, ein ehemaliger Schulfreund von Günther Gessinger, betonte in seiner Laudatio die menschlichen Besonderheiten des Jubilars. Der Musikzug Deutschherren eröffnet mit einigen konzertanten Stücken die Jubiläumsfeier, in der zahlreiche Gratulanten ihre Glückwünsche überbrachten. Der Musikverein Zeltingen-Rachtig zusammen mit dem Musikverein Heimattreu Lösnich setzte das Ständchen mit musikalischen Beiträgen fort. Zur Überraschung fand sich auch der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Zeltingen ein, der zum ersten Mal in einem Kirchenraum spielte. Der Jubilar war überwältigt von der Musik der meist jungen Leute und den guten Wünschen der Gratulanten. Mit herzlichen Worten bedankte er sich bei allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.

Am nächsten Tag war die Begegnung mit den Senioren angesagt. Nach einer vom Jubilar zelebrierten Messe hatte die Frauengemeinschaft zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

Pater Gessinger verzichtete auf Geschenke und bat stattdessen um Spenden für ein Projekt in Indonesien. Seine Kusine, Schwester Elsa Hungershöfer, sammelt für eine Sonderschule für Blinde. Es kamen 2000 Euro für das Projekt zusammen.

Am dritten und letzten Tag, dem eigentlichen Weihetag von Pater Gessinger, feierte die Pfarrei St. Marien gleichzeitig das Patronatsfest mit einem Festgottesdienst.

Zum Abschluss lud der Pfarrgemeinderat die Gottesdienstbesucher zu einem Umtrunk auf dem Kirchplatz ein.