Gefährliche Falle für Autofahrer

Gefährliche Falle für Autofahrer

Zwei Autofahrer sind am Sonntagabend mit den Vorderreifen ihrer Wagen in sogenannte Krähenfüße geraten und konnten anhalten, ohne dass Schlimmeres passierte. Wie die stählernen Haken aus Metall auf die Kreuzung der K 27 zur K 25 zwischen Flußbach und Diefenbach kamen, ist nicht bekannt.

Flußbach/Diefenbach. Weil sie relativ langsam fuhren und schnell merkten, dass mit ihren Autoreifen etwas nicht stimmt, sind zwei Fahrer am Sonntagabend relativ glimpflich aus einer gefährlichen Situation herausgekommen: Sie sind zwischen 17.30 Uhr und 18 Uhr in sogenannte Krähenfüße gefahren, als sie aus Richtung Flußbach kommend nach Diefenbach unterwegs waren. Auf der Kreuzung der K 27 zur K25 lagen die Metallhaken, die die Vorderreifen ihrer Autos beschädigten. Die Stahlnägel haben vier spitze Enden und ähneln einem Vogelfuß. Auf den Boden geworfen ragt immer ein Dorn nach oben. Und rollt ein Reifen darüber, wird er zum Platten. Die Polizei ermittelt gegen unbekannt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Harald Licht, Leiter der Polizeiinspektion Wittlich, sagt auf TV-Nachfrage: "Meines Erachtens wurden die Krähenfüße für diesen Zweck separat hergestellt. Da hat sich einer richtig Arbeit gemacht." Er kenne solche Objekte höchstens im Zusammenhang mit gewalttätigen Demonstrationen, bei denen Einsatzfahrzeuge auf diese Weise gezielt blockiert würden. Warum Krähenfüße nun aber auf einer Kreisstraße ausgelegt waren, liege völlig im Dunkeln. Die Polizei selbst nutze solche Teile nicht. Sie verwende Nagelgurte, wenn es gelte, im Ernstfall Fahrzeuge aufzuhalten. Eine Verwendung beim Militär sei aber denkbar. sosDie Polizei Wittlich bittet um Hinweise, Telefon 06571/9260.volksfreund.de/blaulicht

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