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Jubiläum beim Sportverein Hundheim: 95 Jahre Vereinsgeschichte

Vereinsleben : Sport mit Leidenschaft und Begeisterung

SV Hundheim feiert ein Wochenende lang seine 95-jährige Vereinsgeschichte.

Alle fünf Jahre feiert der Sportverein Hundheim ein Jubiläum. Diesmal war es der 95. Geburtstag des Vereins, der mit einem zweitägigen Fest begangen wurde. „Darauf sind wir stolz, denn unser reiches Angebot an sportlichen Betätigungen trägt zum abwechslungsreichen Leben im Dorf bei“, betonte Vorsitzender Klaus Bauer in seiner Begrüßung am Kommersabend. Sport, und insbesondere Fußball, habe gerade bei der Jugend positive charakterbildende Effekte.

Stolz ist der Vorsitzende auch auf den Ist- Zustand des Vereins, mit saniertem Sportplatz und erweitertem Vereinsheim. Ortsvorsteher Uli Wilbert dankte den 230 Mitgliedern für ihren Einsatz im Namen aller Bürger: „Ihr treibt Sport mit Leidenschaft und Begeisterung.“

Walter Kirsten vom Fußballkreis Mosel lässt seiner Begeisterung für diesen Sport freien Lauf: „Fußball bringt immer viele Freunde zusammen. Das geht weit übers Toreschießen hinaus.“ Der SV Hundheim sei zwar in einem kleinen Ort, ist aber eine feste Größe im Verband. In den letzten Jahren habe der Verband rund 50 Mannschaften verloren, aber nicht beim SV Hundheim.

Günter Wagner vom Sportbund Rheinland riet dem SV-Vorsitzenden Bauer, noch fünf Jahre in diesem Amt durchzuhalten: „Zum 100. gibt’s dann die Goldene Ehrennadel.“ Der Sportfunktionär wünscht sich, dass die Jugend nicht nur demonstriert, sondern sich auch wieder verstärkt dem Wettkampfsport zuwendet. „Spielgemeinschaften sind die Zukunft“, sagt Wagner, denn: „Es ist doch schade, wenn es überall Sportplätze gibt, aber immer weniger Sportler, die darauf spielen.“ Außerdem seien die Vereine der Kitt der ganzen Gesellschaft.

Der Musikverein Hundheim begleitete den Kommersabend musikalisch. Am zweiten Tag, dem Vatertag, wurde nur noch gefeiert, auch mit Wanderfreunden, die von allen Seiten den Weg in das kleine, sportliche Dorf fanden. Schilder wiesen den Weg zum Festzelt. Wer sich ein Freigetränk verdienen wollte, musste ein Selfie seiner Wandergruppe auf dem Smartphone mit Schild vorzeigen.