Konzepte für den Hochmoselübergang als Touristenattraktion

Konzepte für den Hochmoselübergang als Touristenattraktion

Nachdem sich SPD und Grüne über den Bau des Hochmoselübergangs zwischen Ürzig und Zeltingen-Rachtig geeinigt haben, sind Diskussionen über die Chancen und Risiken der Brücke für den Tourismus in Gang gekommen. Ob Restaurant im Brückenpfeiler oder Aussichtsplattformen - Ideen gibt es bereits viele.

Der Hochmoselübergang zwischen Ürzig und Zeltingen-Rachtig wird gebaut. Darauf haben sich SPD und Grüne im Koalitionsvertrag geeinigt. Unabhängig von dieser Entscheidung laufen in sechs Orten (Bernkastel-Kues, Zeltingen-Rachtig, Ürzig, Erden, Lösnich, Graach), die in der Nähe des geplanten 1, 7 Kilometer langen und etwa 160 Meter hohen Bauwerks liegen, bereits die Diskussionen über die sich daraus ergebenden Chancen und Risiken für den Tourismus. Studentinnen (Studiengang Tourismus) der Fachhochschule Worms sind mit dieser Arbeit beschäftigt. Die Gegner des Hochmoselübergangs bleiben zwar bei ihrer Ablehnung, haben aber ihre Bereitschaft angeboten bei der Entwicklung neuer Projekte mitzuarbeiten. Bei einer Infoveranstaltung in Bernkastel-Kues wurde eines klar: Die Brücke muss die Attraktion sein. Zum Beispiel durch eine Aussichtsplattform, begehbare Pfeiler oder ein Restaurant, das durch einen Aufzug in einem der Pfeiler erreicht werden kann. Diese und andere Wünsche, Forderungen und Visionen werden nun bei einem Workshop zusammengetragen. Im Juli werden sie dann der Öffentlichkeit vorgestellt.