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Mensch und Hund sorgen für einsamen Piepmatz: Wie soll die Waise heißen?

Mensch und Hund sorgen für einsamen Piepmatz: Wie soll die Waise heißen?

Gut getroffen hat es das geflügelte Waisenkind in Niederkail. "Plötzlich saß dieser Piepmatz auf der Terrasse.

Was tun? Auf keinen Fall sich selbst überlassen. Mit Hackfleisch, Haferflocken und Eiweiß wird er jetzt schon eine Woche aufgepäppelt (oben rechts)", sagt Pflegevater Karl Joachim Hofstätter. Ab fünf Uhr in der Früh, wenn der Hunger erwacht, piepst das Vögelchen, vermutlich eine Meise, und reißt seinen Schnabel weit auf. Dann wird das Gefieder geputzt und eine Runde geschlafen. Mit Hündin Bella hat er auch schon Freundschaft von Schnabel zu Schnauze geschlossen (links, Foto Mitte). "Sobald er selbst frisst und die Flugversuche besser werden, wird er in die Freiheit entlassen. Nur einen passenden Namen ist uns für den Kleinen noch nicht eingefallen", sagt Karl Joachim Hofstätter. Wer will ihn taufen? Vorschläge bitte an: mosel@volksfreund.de (sos)/Fotos: Karl Joachim Hofstätter