Musikfestival testet Vertrauen der Zuschauer

Musikfestival testet Vertrauen der Zuschauer

Berkastel-Kues (red) Das Mosel Musikfestival testet am Mittwoch, 19. Juli um 20 Uhr erneut den Optimismus und die Erwartungen der Festivalbesucher. Denn wer spielt oder singt, erfahren die Besucher erst am Abend des Konzertes.

Nach dem großen Erfolg des vergangenen Jahres wird dieses Format fortgesetzt. Einen kleinen Hinweis gibt es dieses Jahr: Der Künstler spielt leidenschaftlich gerne Tennis, Fußball und exzellentes Schach. Wer sich traut, zahlt 20 Euro im Vorverkauf. Wer auf Nummer sicher gehen will, zahlt 40 Euro an der Abendkasse.
Am Dienstag, 18. Juli um 20 Uhr spielt Weltpianist Grigory Sokolov beim Mosel Musikfestival. Er verrät selten sein Konzertprogramm, macht für sein Debüt beim Mosel Musikfestival im exklusiven Ambiente des Barocksaals von Kloster Machern aber eine Ausnahme. Dort spielt der russische Ausnahmemusiker unter anderem Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven. Im Anschluss gibt Sokolov, den Dirigent Daniel Barenboim "den besten Pianisten von allen nennt", für gewöhnlich vier bis sechs Zugaben. Der publikumsscheue Grigory Sokolov, der bereits als Fünfjähriger mit dem Klavierstudium begann, interpretiert populäre Werke originell anders. Sein umfangreiches Repertoire umfasst die komplette Musikgeschichte, vom Mittelalter über die Romantik bis hin ins 20. Jahrhundert. Sokolovs Persönlichkeit und visionäre Kraft, seine Ästhetik und unbedingte Konzentration, seine Spontanität und absolute technische Kontrolle, sind nur einige wenige Eigenschaften, die ihn zu einer lebenden Legende machen.
Karten für das Mosel Musikfestival gibt es bei Ticket Regional unter
<%LINK auto="true" href="http://www.ticket-regional.de" text="www.ticket-regional.de" class="more"%> Weitere Informationen: <%LINK auto="true" href="http://www.moselmusikfestival.de" text="www.moselmusikfestival.de" class="more"%>

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