Touristen strömen

BETTENFELD. (mai) Wie könnte Bettenfeld im Jahr 2020 aussehen? Visionen rund um den Eifelort.

Bettenfeld 2020: ein friedliches Dorf, idyllisch gelegen auf den Höhen der Vulkaneifel. Hier hilft jeder jedem und keiner ist groß an Querelen interessiert ist. Der Ortskern ist saniert. Für die kleinen Häuser und Wirtschaftsgebäude in den verwinkelten Gassen wurde wieder eine Nutzung gefunden. Ein paar kleine Läden, in denen unter anderem kulinarische Eifeler Spezialitäten wie Schnaps und Schinken verkauft werden, sind dort eingezogen. Ihre Kunden sind Touristen, denn die kommen nun zahlreicher, seitdem es ein großes Hotel mit besonderen Angeboten in Bettenfeld gibt. Wellness, Yoga und Meditation locken die Menschen, die auf der Suche nach Ruhe inmitten schöner Natur sind, in dieses Haus. Die Besucher kommen nicht nur aus Belgien und den Niederlanden, sondern immer mehr aus deutschen Landen, weil Urlaub im eigenen Land aufgrund finanzieller Engpässe und aus Sicherheitsgründen immer beliebter wird. Im verwinkelten Ortskern gibt es verstärkt wieder Blechdächer, die als besonders schick gelten. Im Gegensatz zu früheren Zeiten, in denen Bettenfeld Dorf der rostigen Dächer genannt wurde, rosten diese Dächer nicht mehr. Sie sind aus Zink. Das ist eine Vision. Eine andere kommt von Hermann Warscheid aus Bettenfeld. Er meint: "Ziel der Gemeinde Bettenfeld kann es nur sein, in einem umweltverträglichen Rahmen möglichst viele Unternehmen und Betriebe an den Ort zu binden. Ob dies produzierendes, handwerkliches oder dienstleistendes Gewerbe ist, spielt nur eine untergeordnete Rolle." Die Zahl der Erwerbstätigen im Ort und die Lukrativität für die Gemeinde seien wichtig. Warscheid sieht weitere Chancen für den Ort: Aufgrund der geografischen Lage könne sich Bettenfeld zum Tourismusort entwickeln. Touristische Schwerpunkte könnten seiner Meinung nach der Mosenberg sein, der allein schon eine Reise wert sei, sowie Wandern und für sportlich Ambitionierte Walken, Laufen und Radfahren.