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Bahn sichert Felsen zwischen Kövenig und Reil

Kein Job für Angsthasen: Ein Spezialist arbeitet, mit Seilen gesichert, am Felshang und bohrt Stahlanker in das Gestein. TV-Foto: Winfried Simon
Kein Job für Angsthasen: Ein Spezialist arbeitet, mit Seilen gesichert, am Felshang und bohrt Stahlanker in das Gestein. TV-Foto: Winfried Simon
Reil/Kövenig. Noch mehrere Wochen dauern die Felssicherungsarbeiten der Deutschen Bahn Netz AG an einem senkrechten Felshang direkt oberhalb der Bahnstrecke zwischen Reil und Kövenig. Zurzeit werden Stahl anker in den Fels getrieben, an denen später ein Drahtnetz befestigt wird.

Die Arbeiten dienen dem Schutz der Bahntrasse vor herabfallendem Gestein. Betroffen ist auch die bekannte, geologisch sehr interessante Felsformation Reiler Schlange. Es handelt sich dabei um eine Sandsteinlage mit ovalem Querschnitt, die mehrere Meter an einer Felsrippe zutage tritt. Wegen der gebogenen Form wurde das Gestein in früherer Zeit für eine riesige versteinerte Schlange gehalten. Experten des Landesamtes für Geologie und Bergbau haben Anfang April die Stelle besichtigt. Die Reiler Schlange wird nicht mit einem Drahtnetz überspannt. Lediglich ein Segment, das absturzgefährdet ist, wird mit einer Spritzbetonplombe unterfüttert und gestützt. sim