Die Gnadenfrist läuft: Wahlplakate in Trier müssten längst weg sein

Die Gnadenfrist läuft: Wahlplakate in Trier müssten längst weg sein

Immer noch hängen Wahlplakate in der Stadt Trier - dabei müsste sie längst verschwunden sein. Hängen die Parteien sie nicht bald ab, bittet die Verwaltung sie zur Kasse.

Malu Dreyer ist zwar genickt, aber immer noch da: Plakate in der Weberbach. Foto: Friedemann Vetter
Der Besuch von Linken-Politikerin Wagenknecht müsste eigentlich nicht mehr beworben werden. Das Plakat der Grünen sollte längst abgehängt sein. Und auch das der AfD (oben) gehört auf den Müll. Foto: Friedemann Vetter

Gleich mehreren TV-Lesern ist es in den vergangenen Tagen negativ aufgefallen: Immer noch bestimmen eine ganze Reihe von Wahlplakaten in der Stadt Trier das Straßenbild. TV-Fotograf Friedemann Vetter hatte bei der Suche nach hängen gebliebenen Plakaten die freie Auswahl, fast alle Parteien sind noch mit von der Partie. Dabei hätten die Plakate bis zum 20. März abgehängt sein müssen - mitsamt der teils unschönen Befestigungsmaterialien wie Drähte und Kabelbinder.
Das sei Teil der "straßenrechtlichen Erlaubnis" für die Plakatwerbung gewesen, bestätigt Dieter Jacobs vom Presseamt der Stadt Trier dem TV. Die Verwaltung hat den Parteien noch eine letzte Frist eingeräumt. Bis Donnerstag, 31. März, müssen alle Plakate verschwunden sein. Nach Ablauf dieser Frist, sagt Jacobs, würden die Plakate im städtischen Auftrag entfernt. Die Rechnung bekommen die Parteien.

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