FDP Trier bestimmt Delegierte und diskutiert über den Bürgerhaushalt

FDP Trier bestimmt Delegierte und diskutiert über den Bürgerhaushalt

Die FDP hat bei ihrem zurückliegenden Kreisparteitag die Delegierten zu Landes- und Bezirksparteitagen ohne Kampfkandidaturen gewählt. In ihren Anträgen diskutierten die Liberalen unter anderem den Trierer Bürgerhaushalt.

Dieser sei eine große Chance für Trier, müsse aber deutlich bürgernäher und professioneller organisiert werden, fordert die FDP von der Stadtverwaltung.
Vor allem müssten die Bürger im Internet besser über die Verteilung des Gelds im städtischen Haushalt informiert werden. Außerdem müsse die Öffentlichkeitsarbeit professionalisiert werden; eine Pressekonferenz, die Bereitstellung von Flyern und ein fast ungenutzter Twitter-Kanal reichten als Bürgerinformation nicht aus, kritisierte die Partei. Postwurfsendungen an alle Trierer Haushalte, Rückmeldungen zu eingereichten Vorschlägen, die Bekanntmachung des Bürgerhaushalts über die Internetseiten Facebook und Twitter gehörten zu den Verbesserungsvorschlägen der Liberalen.
Die Pseudonyme für Nutzernamen müssten dabei erhalten bleiben. Kein Vorschlag sollte etwa durch die politische Färbung des Vorschlagenden vorbelastet werden. Nur so könne eine wirklich freie Debatte erfolgen. Eine Klarnamenpflicht lehnt die FDP daher ab. Eine nichtöffentliche Verifikation der Identität könnte Doppel- oder falsche Identitäten im System vermeiden.
Zudem lobte der FDP-Kreisvorsitzende Tobias Schneider die Arbeit des eigenen Vorstands. "Mit unseren Veranstaltungen haben wir gezeigt, dass wir uns konstruktiv und sachlich mit einem breiten Spektrum an Themen befassen", erklärte er. red

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