Milch und Wild

Der Vorstand des Kreisbauern- und Winzerverbands Trier-Saarburg und die Landwirtschaft-Delegierten treffen sich in dieser Woche in Trier, um über die "völlig unbefriedigende Milchmarktsituation" zu diskutieren. Referentin ist die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Verbandes im Bezirk Rhein-Nassau, Karin Bothe.

Trier. (red) Der Quotenhandel auf dem Milchmarkt und die Richtlinien der EU-Agrarreform - unter anderem die Einrichtung eines Milchfonds - sind bei der Sitzung des Kreisbauern- und Winzerverbandes am Donnerstag im Haus der Landwirtschaft in Trier Thema.

Ralf Gockel von der Landwirtschaftskammer informiert außerdem über die Schutzfunktion

des Grundstücksverkehrs-Gesetzes für Bauern und Winzer.

Kreisvorsitzender Walter Clüsserath erörtert darüber hinaus die mit dem Kreis Trier-Saarburg verabredeten Maßnahmen zur Reduzierung der Wildschäden in der Landwirtschaft. Der Kreisverband hatte die Bauern und Winzer aufgerufen, alle Wildschäden bei den Verbandsgemeinde-Verwaltungen zu melden - unabhängig davon, ob diese entschädigungspflichtig sind oder nicht und unabhängig davon, ob es eine gütliche Einigung zwischen Jagdpächtern und Landwirten gibt. Nach dem Willen von Landrat Günther Schartz soll auf diesem Weg ein genauerer Überblick über die tatsächliche Schadenshöhe durch Wild im Kreis Trier-Saarburg gewonnen werden.

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