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Neuer Karnevalsverein startet durch: Trierer Narren wollen sich sozial engagieren - Gründer kommt von KG Trier-Süd

Neuer Karnevalsverein startet durch: Trierer Narren wollen sich sozial engagieren - Gründer kommt von KG Trier-Süd

Die Stadt Trier hat einen neuen Karnevalsverein: die Trierer Narren. Domizil ist das Vereinshaus der Trier-Süder Kleingartenanlage Tempelbezirk. Mehrere ehemalige Mitglieder der KG Trier-Süd sind dabei. Gerüchte über Streit will man weder im neuen noch im alten Club kommentieren.

"Karneval etwas anders" - mit diesen Worten umschreibt Uwe Pesie, Präsident des neuen Karnevalvereins Trierer Narren 2014, sein Ziel. Das Motto hat der Verein vom Kölner Karneval übernommen: Social jeck - kunterbunt vernetzt. "Diese Idee hat uns begeistert", erklärt Pesie. "In Köln ist schon vor den Umzügen eine Viertelmillion für wohltätige Zwecke zusammengekommen." Auch der neue Trierer Verein wolle eventuelle Überschüsse spenden. Er strebe Kooperationen mit Karnevalsvereinen in Trier und der Region an. Gegründet Anfang März im Vereinshaus Kleingartenanlage Tempelbezirk, möchten die Trierer Narren ein stadtteilunabhängiger Verein sein.

Uwe Pesie war 15 Jahre bei der Bauerngarde der Trier-Irscher Burgnarren aktiv. Später stieß er zum KC Roscheid; in der Session 2012/13 stellten er und seine Ehefrau Beate das Konzer Prinzenpaar. Anschließend wechselte er zur KG Trier-Süd.
Ehefrau Beate ist heute Schatzmeisterin der Trierer Narren, Vizepräsidentin Evelyn Witt-König und Schriftführerin Monika König. "Beide waren in Konz meine Adjutantinnen", sagt Pesie. "Mittlerweile haben wir 30 Mitglieder, davon ist die Hälfte aktiv." Kappensitzungen und Büttenreden seien erst einmal nicht geplant. DQ