Vorsicht vor Falschgeld

In Trier ist immer mehr Falschgeld im Umlauf. Die Polizei gibt Tipps, wie man dieses falsche Geld erkennen kann.

Trier: Vorsicht Falschgeld!

Echter Geldschein oder plumpe Fälschung? Immer wieder werden "Blüten" von Geldscheinen in Umlauf gebracht, die den echten Banknoten auf den ersten Blick täuschend ähnlich sehen. In der Region ist die Zahl der gefälschten Banknoten angestiegen.

Die Ermittler der Kriminalinspektion Trier weisen darauf hin, dass das Falschgeldaufkommen 2014 im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen ist. Waren es bis Mitte Juli 2013 noch 31 Fälle, die angezeigt wurden, so ist die Zahl im Vergleichszeitraum 2014 auf 57 Fälle angestiegen. Nach wie vor bringen die Täter vorzugsweise gefälschte 50-Euro-Scheine in Verkehr. Auch gefälschte 20-Euro- Noten wurden festgestellt.

Falschgeld kann überall angeboten werden: Zum Beispiel an der Haustür, in Gaststätten, im Gedränge an der Kaufhauskasse oder am Fahrkartenschalter.
Der wichtigste Komplize vieler Geldbetrüger ist die Leichtgläubigkeit ihrer Opfer. Und Opfer werden kann tatsächlich jeder. Deshalb ist es buchstäblich bare Münze wert, rechtzeitig seinen Blick zu schärfen.
Denken Sie daran: Manche "Blüten" können Sie richtig teuer zu stehen kommen. Denn wenn Sie Falschgeld entgegennehmen und dies zu spät bemerken, haben Sie gleich den doppelten Schaden: Sie bekommen keine Entschädigung und machen sich - wenn Sie das Falschgeld wissentlich weitergeben - überdies sogar noch strafbar.

Würden Sie es erkennen, wenn Ihnen jemand falsche Banknoten "unterjubelt"?
Eine interaktive Darstellung zu den Sicherheitsmerkmalen der Euro-Banknoten schult das Auge. Auch die Deutsche Bundesbank informiert auf ihrer Homepage über die Sicherheitsmerkmale von Euro-Banknoten. http://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Aufgaben/Bargeld/Falschgeld/Falschgelderkennung/falschgelderkennung.html
Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auch auf der Internetseite der Polizeilichen Kriminalprävention: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falschgeld.html#sthash.lBEhisgn.dpuf