Zwei Stunden Zeit geben

Zum Bericht "Höchstparkdauer stört Betriebe und Kunden" (TV vom 17. Januar):

Seit Wochen hagelt es Schelte in meinem Institut für kosmetische und medizinische Hand-, Nagel- und Fußpflege in der Saarstraße. Grund dafür sind die geänderten Parkzeiten an den genügend zur Verfügung stehenden Parkplätzen entlang unserer Geschäftsstraße. Statt vorher vier Stunden Parkdauer steht jetzt teilweise nur noch eine Stunde zur Verfügung. In meinem Fall dauern die Behandlungen zwischen 45 und 120 Minuten. Hinzu kommen Zeiten für notwendige Terminvereinbarungen, Kassiervorgänge, eventuell kurze Wartezeiten. Zwischendurch Geld nachzuwerfen ist nicht möglich und eigentlich auch nicht erlaubt. Das zwangsläufige Knöllchen führt zu weiteren Ärgernissen, die die Kundschaft teilweise auch an uns auslässt. Auch Besuche bei den zahlreichen Friseuren, Ärzten und Gastronomien in dieser Straße dürften in einer Stunde kaum zu schaffen sein. Wenn ich so aus meinem Schaufenster sehe, muss ich sagen: Die Saarstraße ist schön frei, freie Parkplätze, wohin das Auge reicht. Für uns Geschäftsleute ist das aber keine gute Situation. Die Verantwortlichen sollten uns wenigstens zwei Stunden Zeit geben, unsere Arbeit ordentlich zu erledigen und unsere Kunden und Patienten zufriedenzustellen. Die Anwohner der noch gebührenfreien Nebenstraßen sowie größere Geschäfte mit eigenem Parkplatz wären sicherlich auch dankbar für eine notwendig großzügigere Lösung.

Vera Laros-Kohley, Trier

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